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Tragschienenmuttern halten jetzt fester und erleichtern Änderungen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Walter Stauffenberg (Stauff) hat sein Tragschienenkonzept des Typs SM jetzt verbessert, heißt es. Und das ist dabei heraus gekommen.

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Tragschienenmuttern des Typs SM von Stauff ermöglichen laut Hersteller die Montage von Rohr-, Schlauch- und Kabelschellen, etwa in Blockform entsprechend DIN 3015. Stauff habe diese Systeme jetzt überarbeitet.
Tragschienenmuttern des Typs SM von Stauff ermöglichen laut Hersteller die Montage von Rohr-, Schlauch- und Kabelschellen, etwa in Blockform entsprechend DIN 3015. Stauff habe diese Systeme jetzt überarbeitet.
( Bild: Walter Stauffenberg )

Die Tragschienenmuttern des Typs SM ermöglichen laut Stauff die Montage von Rohr-, Schlauch- und Kabelschellen, zum Beispiel in Blockform entsprechend DIN 3015 und auf Tragschienen des Typs TS, die in mehreren verschiedenen Bauhöhen erhältlich sind. Der Hauptvorteil dieser Montagevariante liege auf der Hand: Im Gegensatz zum Schweißen oder Schrauben, den sonst üblichen Verbindungsarten, soll sich die Positionierung der Schellen entlang der Tragschiene vor dem endgültigen Verschrauben einfach anpassen lassen. Die Schellen könnten auch nachträglich problemlos über die seitlichen Öffnungen der Tragschiene hinzugefügt oder entnommen werden.

Halten 1200 Stunden Salzsprühnebel-Test aus

Bereits im Jahr 2014 wurde das entsprechende Fertigungsverfahren vollständig umgestellt, sagt Stauff. Seitdem würden Tragschienenmuttern aus Stahl als Kaltfließpressteil hergestellt und anschließend mit einer hochwertigen Zink-Nickel-Beschichtung versehen, wie sie auch den Lieferstandard für den Großteil der weiteren Produkte aus dem Bereich Stauff-Schellen darstellten. Diese Oberfläche überzeugt laut Hersteller durch ihre Beständigkeit gegen Rotrost und Grundmetallkorrosion, bewiesen mittels Salzsprühnebel-Prüfung, wobei sie mindestens 1200 Stunden durchhält. So können langlebige und stets zuverlässige Verbindungen aufgebaut werden, wie Stauff betont. Um den wachsenden Kundenforderungen nach vereinfachter Montage, Demontage und gesteigerter Festigkeit gerecht zu werden, wurden die Tragschienenmuttern zuletzt einer weiteren Optimierung unterzogen und deren Kontur angepasst, heißt es.

Das sind die weiteren Optimierungen:

Der untere Teil, erklärt Stauff, wurde an beiden Enden leicht angeschrägt, so dass sich die Tragschienenmuttern nun weiter eindrehen lassen und so zusätzliche Kontaktfläche mit der Tragschiene entsteht.

Die Rillen auf der Oberseite sollen zu einem festeren Halt der Tragschienenmuttern in der Tragschiene beitragen.

Das Zusammenspiel von Schrägen und Rillen sorge außerdem dafür, dass die Tragschienenmuttern auch bei der zeitweiligen Demontage von Schellen vorübergehend in Position bleiben und nicht mehr so einfach wie bisher aus der Tragschiene herausfallen oder -rutschen.

Die Geometrie der Tragschienenmutter im oberen Bereich wurde so verändert, dass die Kunststoffkappe, die für den sicheren Halt des Schellenkörpers bei der Vertikal- und Überkopfmontage sorgt, auch nicht mehr so einfach vom Stahlteil rutscht und verloren gehen kann, so die Verbindungstechnikspezialisten.

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