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Stanzmaschinen/Lasermaschinen Trumpf bereitet „Just-in-Time-Montage“ vor

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Von einer Standortumwälzung spricht Steffen Braun, Werkleiter der Trumpf-Fertigung in Hettingen. Dort ließ das Unternehmen alte Gebäude abreißen und durch neue ersetzen.

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„Trumpf Hettingen wird zu einem der modernsten Produktionsstandorte in unserem Fertigungsverbund“, sagt Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.
„Trumpf Hettingen wird zu einem der modernsten Produktionsstandorte in unserem Fertigungsverbund“, sagt Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.
(Bild: Trumpf)

Der erste Bauabschnitt mit einer nagelneuen 3100 m² großen Halle wurde nun vollendet. Insgesamt sollen in den nächsten Monaten weitere bauliche Aktivitäten bis insgesamt 23000 m² folgen.

Neue Trumpf-Halle verbessert Bedingungen für die Produktion

Die Halle mit 124 × 25 m wurde in nur einem Jahr geplant und fertiggestellt. Sie beherbergt neben Technikräumen und neuen Büros für Werkleitung und Betriebsrat vor allem einen großen Produktionsbereich.

Hier kann künftig die Just-in-Time-Montage diverser Trumpf-Maschinen, unter deutlich verbesserten Bedingungen stattfinden. Die Wege sind damit kürzer und direkter als dies in der Vergangenheit gewesen ist. Die logistischen Prozesse spielten bei der Konzeption des Gebäudes intensiv mit.

Modernster Produktionsstandort im Trumpf-Fertigungsverbund

„Trumpf Hettingen“, so formulierte es die Unternehmensleiterin Nicola Leibinger-Kammüller in einer flott gehaltenen Eröffnungsrede, „wird damit zu einem der modernsten Produktionsstandorte in unserem Fertigunsverbund, an dem die Prinzipien der schlanken Produktion in Reinkultur gelebt werden.“

Die Planung berücksichtigte aber nicht nur die ökonomischen Gesichtspunkte sondern legte viel Überlegungen auch in die Ökologie. Denn das futuristisch anmutende Gebäude passt sich gut in die typische Alblandschaft des Laucherttales ein. „Dafür haben wir das große Volumen der Halle aufgelöst und in eine gefalteten, in kleinere Einheiten gegliederte Aluminiumblech-Fassade gegliedert“, sagt Regine Leibinger, deren Architekturbüro Barkow Leibinger für die Gestaltung verantwortlich zeichnete.

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