Blechbearbeitung Trumpf fährt Spitzenergebnis ein

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Trumpf Gruppe hat im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013/14 ihren Gewinn deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 61,2 % auf 248 Mio. Euro (Vorjahr: 154 Mio. Euro). Dies gab das Unternehmen bei seiner Bilanzpressekonferenz in Ditzingen heute bekannt.

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„Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unser Haus an strategisch wichtigen Stellen durch Akquisitionen verstärkt“, so Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. „Doch auch wenn man diese Sondereffekte herausrechnet, übersteigt der Umsatz erstmals die 2,5-Mrd.-Euro-Schwelle.“
„Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unser Haus an strategisch wichtigen Stellen durch Akquisitionen verstärkt“, so Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. „Doch auch wenn man diese Sondereffekte herausrechnet, übersteigt der Umsatz erstmals die 2,5-Mrd.-Euro-Schwelle.“
(Bild: Trumpf)

Ein Grund für das erheblich höhere Ergebnis sei der gestiegene Umsatz: Im Geschäftsjahr 2013/14 erlöste Trumpf insgesamt 2,587 Mrd. Euro – der höchste Wert in der über 90-jährigen Geschichte des Unternehmens, wie es heißt. Im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 2,343 Mrd. Euro entspricht dieses Ergebnis einem Zuwachs von 10,4 %. „Noch wichtiger für unser höheres Ergebnis sind jedoch breit angelegte Rendite- und Produktivitätssteigerungsprogramme, mit deren Hilfe wir in den vergangenen anderthalb Jahren noch deutlich effizienter wurden“, erklärte Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Trumpf-Geschäftsführung. Die Umsatzrendite von Trumpf verbesserte sich laut Unternehmensangaben von 6,6 % auf 9,6 %.

Rekordumsatz bei Trumpf

In den Umsatz sind erstmals auch verschiedene Zukäufe eingerechnet. „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unser Haus an strategisch wichtigen Stellen durch Akquisitionen verstärkt“, so Leibinger-Kammüller. Doch auch wenn man diese Sondereffekte herausrechne, übersteige der Umsatz erstmals die Zweieinhalb-Milliarden-Euro-Schwelle. Größter Zukauf des vergangenen Geschäftsjahres war in diesem Zusammenhang eine Mehrheitsbeteiligung am chinesischen Werkzeugmaschinenbauer Jiangsu Jinfangyuan CNC Machine Company Ltd. (JFY).

Trumpf bleibt auf Zukauf-Kurs

Den Kurs, sich in entscheidenden Märkten und bei wichtigen Zukunftstechnologien durch Zukäufe zu verstärken, führt Trumpf auch im neuen Geschäftsjahr 2014/15 fort. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz gab das Unternehmen zwei weitere Akquisitionen bekannt. So hat Trumpf eine Mehrheitsbeteiligung von 51 % am indischen Softwarehersteller India Metamation Software Pvt. Ltd. (IMM) mit Sitz in Chennai sowie an deren US-amerikanischer Tochtergesellschaft Metamation Inc. (USMM) mit Sitz in Reno, Nevada erworben. Das Unternehmen gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Software für Werkzeugmaschinen.

Außerdem hat TRUMPF eine Mehrheitsbeteiligung von 80 % an seinem langjährigen Handelspartner in der Türkei erworben, der KOZ Makina Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş. Durch den Kauf von KOZ verstärkt Trumpf seine Präsenz in einem extrem dynamischen Schwellenland, das darüber hinaus auch Ausstrahlung in die gesamte Region hat.

10 Prozent mehr Angestellte

Im Geschäftsjahr 2013/14 erhöhte sich der Auftragseingang von Trumpf um 16 % auf 2,70 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,33 Mrd. Euro). Durch Neueinstellungen und Akquisitionen stieg auch die Mitarbeiterzahl: Zum Stichtag 30. Juni beschäftigte Trumpf weltweit 10.914 Menschen – 10 % mehr als im Jahr zuvor.

MM

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