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Hausmesse Intech Trumpf präsentiert Hightech für die Fertigungstechnik

Redakteur: Dietmar Kuhn

Bei Trumpf war wieder Intech-Zeit. Die Hausmesse des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers in Ditzingen war erneut überflutet von Besuchern, aber auch von dem, was es zu sehen und zu erleben gab – Werkzeugmaschinen und Lasertechnik für die Fertigung von heute und morgen.

Spitzentechnik für die Blechbearbeitung: Dr.-Ing. Mathias Kammüller(l.) und Dr. Peter Leibinger, beide Geschäftsführer der Trumpf Gruppe präsentierten Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. (Bild: Kuhn)
Spitzentechnik für die Blechbearbeitung: Dr.-Ing. Mathias Kammüller(l.) und Dr. Peter Leibinger, beide Geschäftsführer der Trumpf Gruppe präsentierten Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. (Bild: Kuhn)

„Wir bekommen mittlerweile die skurilsten Anfragen was die Möglichkeiten der Lasertechnik angeht“, bemerkt Dr. Peter Leibinger als Geschäftsführer der Trumpf Gruppe und dort verantwortlich für den Bereich Lasertechnik. Das ist kein Wunder. Denn als Laserhersteller und Applikator vor allem im Schweißen und Schneiden der Blechverarbeitung nimmt Trumpf weltweit eine Spitzenstellung, wenn nicht gar eine Vorreiterrolle ein.

35.000 Trumpf-Lasermaschinen weltweit im Einsatz

Seit mehr als 40 Jahren engagiert sich das Unternehmen für die Lasertechnik und deren praktische Anwendung. Dabei reicht der Einsatzbereich von der kleinsten Uhrfeder bis hin zum Schneiden von zentimeterdicken Blechen. „Wir setzen neueste Erkenntnisse der Forschung in ausgereifte, industrietaugliche Produkte um“, konstatiert Leibinger.

Mittlerweile hat Trumpf etwa 20.000 CO2- und 15.000 Festkörperlaser weltweit im Feld. „Lasergeräte sind Universalwerkzeuge, sie können für ganz unterschiedliche und immer neue Verfahren eingesetzt werden. Wir bieten für jede Anwendung den richtigen Laser in der passenden Maschine“, gibt Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Trumpf Geschäftsführungsmitglied und schwerpunktmäßig für Werkzeugmaschinen und Elektrowerkzeuge verantwortlich, die passende Erklärung für den Trumpf-Lasererfolg.

Volkswagen setzt auf Trumpf-Laserschneidmaschinen

Trumpf Lasertechnik und Werkzeugmaschinen sind in der ganzen Welt begehrt. Weltkonzerne wie etwa die Volkswagen AG setzt bei der Bearbeitung von pressgehärteten Bauteilen auf Trumpf-Technik.

Investiert wurde dort deshalb mit mehreren Anlagen in die neue Trulaser Cell 8030, eine Maschine die speziell für das Laserschneiden von warmumgeformten 3D-Bauteilen in einem hochproduktiven Umfeld konzipiert wurde. Bis 2015 sollen dann beim Fahrzeughersteller 50 Maschinen in Betrieb sein.

Mit mit einer umfangreichen Palette an Blech- und Rohrbearbeitungsmaschinen, die meist auf der Hausmesse Intech 2011 gezeigt wurden, erwirtschaftete die Trumpf Gruppe jüngst (wir berichteten) mit 8550 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,024 Mrd. Euro.

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