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Stellenabbau und Werksschließung Trumpf schließt Werk im schweizerischen Baar

| Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Trumpf Maschinen AG sieht sich gezwungen aufgrund der angespannten Geschäftslage und Überkapazitäten am Standort Baar in der Schweiz 160 von insgesamt 232 Stellen abzubauen.

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Trumpf schließt den Produktionsstandort in Baar.
Trumpf schließt den Produktionsstandort in Baar.
(Bild: Trumpf Maschinen AG)

Der Gesamtumsatz der Schweizer Gesellschaften von Trumpf mit den Standorten Baar und Grüsch belief sich im vergangenen Geschäftsjahr (per 30.Juni 2016) auf 618 Mio. Schweizer Franken (Vorjahr 671 Mio. Franken). Dies entspricht einem Rückgang um 8,6 %. Bei diesen Gesellschaften sind 772 Mitarbeiter beschäftigt (2 % weniger als im Vorjahr). Nach Angaben Trumpf haben neben einer geringeren Maschinenauslastung auch die im internationalen Vergleich hohen Lohnkosten in der Schweiz das Ergebnis belastet. Als weiterer externer Effekt wirkte sich wie bereits im Geschäftsjahr 2014/15 die Stärke des Schweizer Franken aus.

Produktion in Grüsch bleibt

Aufgrund bestehender Überkapazitäten im gruppenweiten Produktionsverbund will Trumpf in der Schweiz nur noch Grüsch als Produktionsstandort führen und in Baar die Produktion, Entwicklung, Finanzen/Administration sowie der Ausbildungsbereich schließen, auch wenn in Baar rentabel gearbeitet wurde. In Baar soll noch eine Vertriebs- und Servicegesellschaft bestehen bleiben. Als Folge dieser Neuausrichtung werden in Baar rund 160 Stellen von insgesamt 232 Stellen abgebaut. Das arbeitsrechtliche Konsultationsverfahren wurde eingeleitet.

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