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Lasertechnik Trumpf stärkt Innovationskraft mit neuem Laser-Entwicklungszentrum

Redakteur: Dietmar Kuhn

Der nach eigenen Angaben weltgrößte Industrielaserhersteller Trumpf hat seinen Entwicklungsstammsitz für Festkörperlaser Schramberg-Sulgen im Schwarzwald um ein neues Entwicklungszentrum erweitert. Damit vergrößert sich die Trumpf Laser GmbH + Co. KG um 6200 m². Auf zwei Stockwerke verteilt finden sich hier Büroflächen und Labore für die Entwicklung von Festkörperlasern.

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(Bild: Trumpf)

Das Investitionsvolumen für den Neubau lag bei 13,5 Mio. Euro und die Bauzeit betrug nur 17 Monate. Mit der Investition will Trumpf ein Zeichen zur Stärkung des Standortes sowie für seine Innovations- und Wachstumsstrategie setzen. Bei der Eröffnungsfeier, vor etwa 250 geladenen Gästen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf Gruppe, Peter Leibinger: „Schramberg ist nicht nur die Wiege der deutschen Laser-Industrie, sondern vielmehr einer der führenden Entwicklungs- und Produktionsstandorte für Lasertechnik weltweit.“

Festkörperlaser von Trumpf machen viele Fertigungsprozesse erst möglich

Die Festkörperlaser von Trumpf machen zahlreiche industrielle Fertigungsprozesse überhaupt erst möglich. Schwarzwälder Laser kommen bei Mikroanwendungen für die Halbleiterindustrie genauso zum Einsatz wie als Hochleistungslaser im Automobilbau. Auch in seinen Werkzeugmaschinen setzt Trumpf auf die Wunderwaffe Festkörperlaser.

In dem neuen Gebäude finden erstmals alle Entwicklungsbereiche der Trumpf-Lasertechnik unter einem Dach Platz. Die Bereiche waren bisher in verschiedenen anderen Gebäuden am Standort untergebracht. Die dort frei werdenden Flächen nutzt der Laserspezialist, um seine Produktionskapazitäten für Festkörperlaser zu erweitern.

Trumpf nutzt besondere Lage des Laser-Entwicklungszentrums

Das quadratische Gebäude mit einer Grundfläche von 52 × 52 m besticht durch seine Ausnutzung der besonderen Lage. Dabei ist die erste Ebene des Gebäudes fast vollständig in einen Hang geschoben. Dort sind Labore für Laserversuche, eine Klimakammer und die Haustechnik untergebracht − Bereiche, die wenig oder kein Tageslicht benötigen. Im zweiten Geschoss befinden sich die Büro- und Konferenzräume – hier ist die Gebäudehülle voll verglast..

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