Trumpf auf der Tube 2016 Trumpf-Weltpremiere: erste Rohrschneidmaschine mit Festkörperlaser!

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Trulaser Tube 5000 fiber ist die weltweit erste Rohrschneidanlage mit Festkörperlaser, die ohne Komplettumhausung auskommt, wie der Hersteller Trumpf berichtet.

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„Mehr drauf“, dank Rapidcut: Die neue Funktion sorge für bis zu 15 % mehr Produktivität. Die Trulaser Tube 5000 fiber nutzt laut Hersteller die Stärken der Festkörperlasertechnologie wie keine andere Laser-Rohrschneidmaschine zuvor! Als flexibel, schnell, energieeffizient und gut zugänglich beschreibt Trumpf die Pluspunkte der neuen Anlage.
„Mehr drauf“, dank Rapidcut: Die neue Funktion sorge für bis zu 15 % mehr Produktivität. Die Trulaser Tube 5000 fiber nutzt laut Hersteller die Stärken der Festkörperlasertechnologie wie keine andere Laser-Rohrschneidmaschine zuvor! Als flexibel, schnell, energieeffizient und gut zugänglich beschreibt Trumpf die Pluspunkte der neuen Anlage.
(Bild: Trumpf)

So könnten Anwender etwa Einzelrohre und Profile manuell oder mit dem Kran schnell und einfach beladen. Das offene Maschinenkonzept bietet laut Trumpf den für Fiber-Maschinen nötigen hohen Sicherheitsstandard und ermöglicht dennoch eine hauptzeitparallele Fertigteilentnahme. Alle Teile könnzen auf einer ergonomischen Arbeitshöhe entnommen werden.

Neues Feature macht produktiver

Die neue Funktion Rapidcut könne die Produktivität im Vergleich zu anderen Anlagen um 15 % erhöhen. Und durch die überlagerte Bewegung der Rohrachse und des Schneidkopfes, wird die Maschinendynamik mehr als vervierfacht, betont der Hersteller. Erst durch die Überlagerung der Achsen könnten die hohen Vorschübe des Festkörperlasers bereits bei kleineren Konturen vorteilhaft umgesetzt werden. Ein enormes Plus an Produktivität – vor allem bei dünnwandigen Rohren, wie es weiter heißt.

Ein-Schneidkopf-Strategie geht auf...

Prozesssicherheit gewährleisten die Trumpf-Technologietabellen. Durch

programmgesteuert stets korrekt eingestellte Parameter wie Laserleistung,

Fokuslage und Düsenabstand, wird eine hohe Kantenqualität sichergestellt, beschreibt der Hersteller. Ein weiteres Highlight der Maschine sei die Möglichkeit zum Schrägschnitt. Zudem sorge die Ein-Schneidkopf-Strategie zusammen mit dem intelligenten Kollisionsschutz für reduzierte Stillstandzeiten. Die Magnetkupplung schützt vor möglicher Beschädigung des Schneidkopfs.

Kameras decken Fehlerquellen auf

Plausibilitätsprüfungen beim Beladen und eine intelligente Sensorik beim Ausschleusen sind weitere wichtige Bausteine für eine prozesssichere Produktion. Mit zwei integrierten Kameras lassen sich diese Handlingprozesse sowie die Schneidvorgänge direkt auf dem Bedienpult beobachten: Das ist nicht nur besonders komfortabel sondern hilft auch dabei mögliche Fehlerquellen rechtzeitig zu entdecken und zu beseitigen.

Rüsten war gestern. Die neue Spanntechnik des Trulaser Tube 5000 fiber ist nicht nur prozesssicher und dreht und zentriert die Rohre hochgenau, mit ihr fertigt die Maschine Rohre im gesamten Spannbereich ohne Umrüsten. Dabei setzt die Trulaser Tube 5000 fiber auf eine überwachte automatische Spanndruckeinstellung. Zwei parallele Spannebenen garantieren zentrische Spannung. Zusätzliche Rüstzeiten oder gar Rüstfehler werden so vermieden.

Lasernetzwerk spart zusätzlich Kosten

Mit Schneidpaketen für Messing und Kupfer können hochreflektierende Materialien bearbeitet werden. Mit den Trumpf-Schneiddaten schneidet die Maschine Buntmetalle genauso prozesssicher wie Baustahl. Einzigartig ist die Möglichkeit, die Maschine in einem Lasernetzwerk zu nutzen. In diesem Fall teilt sich die Trulaser Tube 5000 fiber ihren Laser mit einer anderen Maschine, etwa einer 2D-Lasermaschine oder einer Laserschweißstation. Das spart Kosten durch die optimale Auslastung des Lasers.

Papierloser Informationsträger

Fit für die Zukunft ist die Trulaser Tube 5000 fiber auch in anderer Hinsicht: über die Option „Dot Matrix Code“ ist es möglich, Teile für die Identifikation und Prozesssteuerung zu kennzeichnen. Das Werkstück kann dann als intelligenter Informationsträger für eine hocheffiziente, papierlose Vernetzung der Fertigungsprozesse dienen. Der standardisierte Industriecode wird dabei in Sekundenschnelle mit dem Laser in das Werkstück graviert und ist auf allen Materialien mit einem handelsüblichen Scanner lesbar.

Rohrbearbeitung folgt Industrie 4.0

Selbstverständlich lässt sich die Maschine auch über mobile Endgeräte bedienen. Die Mobilecontrol-App überträgt die Oberfläche des Standardbedienpults auf den Touchscreen eines Tablets. Der Bediener behält den Produktionsprozess auch bei Arbeitsschritten im Blick, die sich nicht direkt vor dem Bedienpult abspielen. Die App ermöglicht ihm, an unterschiedlichen Orten im Arbeitsumfeld der Maschine Informationen abzurufen oder Programmwechsel vorzunehmen.

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