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Instandhaltung

TÜV-Fusion geplatzt

| Redakteur: Stéphane Itasse

München/Hannover - Die Fusion von TÜV Süd und TÜV Nord ist gescheitert. Die beiden Unternehmen hätten sich darauf verständigt, die Gespräche über einen gesellschaftsrechtlichen Zusammenschluss nicht fortzuführen und weierhin eigenständig zu bleiben, teilte der TÜV Süd am Montag mit.

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Die Entscheidung begründeten die Dienstleister mit der Analysen der Wettbewerbsgegebenheiten. Sie hätten gezeigt, dass TÜV SÜD und TÜV NORD unabhängig voneinander schneller und flexibler auf die globalen Markterfordernisse reagieren können als in einem großen Verbund.

Projektbezogene Kooperationen gehen weiter

„Ein Zusammenschluss beider Unternehmen hätte einen erheblichen Integrationsaufwand bedeutet und daher auf lange Zeit auch operative Kapazitäten gebunden“, kommentierten die Vorsitzenden der Vorstände beider Unternehmen, Dr. Axel Stepken und Dr. Guido Rettig, die Entscheidung. In einem immer härter werdenden internationalen Wettbewerbsumfeld werden TÜV Süd und TÜV Nord ihre Dienstleistungen künftig eigenständig weiterentwickeln und dabei ihre Strategien separat verfolgen. Gleichwohl bekräftigten Rettig und Stepken, projektbezogene Kooperationen in einzelnen Arbeitsgebieten fortführen zu wollen.

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