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Logimat 2016

Turmlagersystem mit Energierückspeisung

| Redakteur: Frauke Finus

Auf der Logimat 2016, die vom 8. bis 10. März in Stuttgart stattfindet, zeigt Kasto eine Weiterentwicklung des Turmlagersystems Unitower. Dieses ist nun wahlweise mit Energierückspeisung und einem integrierten Energiespeicher erhältlich. Der Anwender kann damit überschüssige Energie nach Unternehmensangaben sinnvoll und flexibel nutzen und so die Stromkosten senken.

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Das Turmlagersystem Unitower nimmt Langgut von 3400 bis 14.600 mm Länge auf.
Das Turmlagersystem Unitower nimmt Langgut von 3400 bis 14.600 mm Länge auf.
( Bild: Kasto )

Auf dem Messestand in Halle 1 präsentiert Kasto die Antriebsvariante des Unitower-Systems mit integriertem Energiespeicher als Neuheit im Turmlagerbereich. Das Turmlagersystem Unitower ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich: Als Unitower zur Lagerung von Langgutmaterialien, Unitower B für Blech- und Flachprodukte sowie Behälter, und als kompaktes Universallager Unitower C für Langgut und Blech.

Zur Darstellung der Vorteile des Energiespeichers erfolgt die Präsentation auf der Messe mit Energierückspeisung und der üblichen Antriebsvariante mit klassischem Bremswiderstand. Der Bremswiderstand wandelt überschüssige Energie, die beispielsweise beim Senken des Hubwerks entsteht, in Wärme und damit in Verluste um. Die Energierückspeisung im neuen Unitower führt diese Energie ins Versorgungsnetz zurück.

Integrierter Energiespeicher

Ökologisch ist das bereits ein Vorteil, jedoch müsste der Anwender den gewonnenen Strom unverzüglich mit anderen Verbrauchern nutzen – andernfalls profitiert der Versorger von der Rückspeisung. Deshalb bietet Kasto das Turmlagersystem auch mit einem Energiespeicher an: Damit kann der Lagerbetreiber den gewonnenen Strom direkt im System zwischenspeichern und flexibel bei Bedarf nutzen.

Diese Technik hat nach Unternehmensangaben gleich mehrere Vorteile: Sämtliche überschüssige Energie wird bestmöglich genutzt, das senkt die Stromkosten für den Betrieb des Lagers. Auch die Netzqualität wird dadurch verbessert, da die Entnahme aus dem Stromnetz kontinuierlicher stattfindet. Durch den insgesamt geringeren Energiebedarf können Betreiber eventuell sogar mit kleineren Trafostationen planen und arbeiten, was die Investitionskosten verringert.

Auch eine Simulationssoftware, mit der Anwender die potentiellen Einsparungen vorab berechnen können, wird auf der Messe vorgestellt.

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