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SCHMOLZ + BICKENBACH

Übernahme der A. Finkl & Sons-Gruppe abgeschlossen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Düsseldorf (js) – Nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden hat die SCHMOLZ + BICKENBACH AG die Übernahme der A. Finkl & Sons-Gruppe (AFS) Chicago, erfolgreich abgeschlossen.

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Düsseldorf (js) – Nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden hat die SCHMOLZ + BICKENBACH AG die Übernahme der A. Finkl & Sons-Gruppe (AFS) Chicago, erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen ist seit 1. Februar 2007 in die SCHMOLZ + BICKENBACH AG integriert. Durch die Übernahme weitet die SCHMOLZ + BICKENBACH-Gruppe das Produktspektrum im Bereich geschmiedete Werkzeugstähle weiter aus und wird zum weltweit größten Anbieter in diesem Produktsegment.

Mit Stahlwerken und Weiterverarbeitungsbetrieben in den USA und Kanada (Sorel Forge, Quebec) sowie Tochterunternehmen in Großbritannien, Mexiko und Thailand erzielt die A. Finkl & Sons-Gruppe einen Umsatz von ca. 260 Mio. Dollar. AFS beschäftigt ca. 900 Mitarbeiter, die Rohstahlerzeugung liegt insgesamt bei ca. 160000 t. Hauptabsatzmärkte sind die Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie die Energiewirtschaft. Die bisherigen US-Geschäftsaktivitäten und AFS-Produkte im Bereich Werkzeugstähle ergänzen optimal das bestehende Angebotsspektrum der SCHMOLZ + BICKENBACH AG: Die Unternehmensgruppe baut ihr eigenes Distributionsnetzwerk in Nordamerika weiter aus und erschließt sich weltweit mit den von AFS hergestellten, großformatigen Werkzeugstahlblöcken ein neues Marktsegment. Diese komplettieren ausgezeichnet die bestehende Produktpalette des Tochterunternehmens Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Witten.

„Als Werkzeugstahlproduzent ist A. Finkl & Sons in der Lage, sehr große Formen und Blöcke herzustellen. Die internationale Vertriebsorganisation der SCHMOLZ + BICKENBACH-Gruppe ermöglicht es, diese Produkte zukünftig auch innerhalb der Gruppe in Südamerika, Asien und natürlich auch in Europa anzubieten“, beschreibt Dr. Marcel Imhof, COO der SCHMOLZ + BICKENBACH AG, die Vorteile der Übernahme. Das bisherige, sehr erfolgreiche lokale Management von AFS wird weiterhin die Führung der Gesellschaft verantworten.

Durch bereits eingeleitete Maßnahmen wie eine Verlagerung des bestehenden AFS-Produktionsstandortes von Nord- nach Südchicago werden darüber hinaus in absehbarer Zukunft neue Produktionsanlagen in Betrieb genommen und zusätzliche Expansionsflächen hinzugewonnen. Deutliche Produktionssteigerungen, ein weiterer Ausbau der bestehenden AFS-Marktposition und die Sicherung bestehender Arbeitsplätze werden durch die aktuelle Übernahme ermöglicht.

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