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Schuricht Distrelec

Umfangreiche Leistungsoffensive im Dienste des Kunden

| Redakteur: Jürgen Schreier

Er ist der Fels in der „multimedialen Brandung“, der Printkatalog 2008 des Bremer Elekronik-Distributors Schuricht Distrelec: Über 2000 Seiten „dick“ und prall gefüllt mit Produkten aus den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik, Messtechnik, Automatisierung, Pneumatik und Profi-Werkzeuge. Und bald dürfte er noch ein ganzes Stück dicker werden.

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Noch mehr Kundennähe verspricht sich Schuricht-Distrelec-Geschäftsfüh-rer Jörg-Lothar Loch vom neuen CRM-System: „Schließlich wollen wir unsere Kunden optimal betreuen und schnell auf ihre Wünsche reagieren.“ Bild: Schreier
Noch mehr Kundennähe verspricht sich Schuricht-Distrelec-Geschäftsfüh-rer Jörg-Lothar Loch vom neuen CRM-System: „Schließlich wollen wir unsere Kunden optimal betreuen und schnell auf ihre Wünsche reagieren.“ Bild: Schreier
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach dem Erwerb des führenden skandinavischen Katalogdistributors ELFA durch das Schweizer Schuricht-Mutterhaus Dätwyler steht erneut eine Sortimentserweiterung ins Haus. Der Neuzugang aus Schweden ist vor allem in Nordeuropa bestens eingeführt und hat sich in den vergangenen Jahren auch weite Teile Osteuropas, insbesondere das Baltikum, erschlossen. Die operative Integration in den Dätwyler-Distrelec-Konzern soll kurzfristig umgesetzt werden. Distrelec und ELFA haben als Katalogdistributoren von ähnlicher Kunden- und Sortimentsstruktur ein großes Synergiepotenzial.

Schuricht-Distrelec-Geschäftsführer Jörg-Lothar Loch erwartet spürbare Effekte: „Wir bekommen ein starkes Schwesterunternehmen hinzu. Das wird Auswirkungen auf die Kostenseite haben, etwa bei der Beschaffung, der Logistik, dem Produktmanagement und der Katalogproduktion. Von diesen Vorteilen werden auch unsere Kunden einen Nutzen haben.“ Durch die Übernahme der ELFA werden völlig neue Märkte erschlossen. Überschneidungen mit dem Distrelec-Vertriebsgebiet gibt es nur in Polen und im Baltikum.

Mit ELFA aus Järfälla stößt ein schuldenfreies Unternehmen zur Dätwyler-Distrelec-Gruppe hinzu. Loch: „Dätwyler hat sein Portfolio im Konzernbereich technische Komponenten um eine ertragsstarke Company bereichert, die von Anfang an zum Profit der Gruppe beitragen wird.“ Durch den Zusammenschluss sind Distrelec und ELFA jetzt auf Platz zwei der Katalogdistributoren für Industrieelektronik und Automation in Kontinentaleuropa vorgerückt.

Katalogseitige Synergien sind abzusehehen

In den sich dynamisch entwickelnden osteuropäischen Ländern ist Distrelec-ELFA nun sogar der bedeutendste Anbieter in diesem Segment. Besonders der russische Markt birgt noch ein beachtliches, wenn auch nicht einfach zu erschließendes Potenzial. Dass sich auch katalogseitig Synergien ergeben werden – der aktuelle ELFA-Katalog umfasst etwa gleich viele Positionen –, steht für Loch außer Frage. „Auf diesem Gebiet haben wir Erfahrung. 2001, als Dätwyler Schuricht gekauft hatte, standen wir schon einmal vor dieser Aufgabe . Am Ende kam ein gemeinsamer Katalog von Schuricht und Distrelec heraus.“ Und so zeigt sich der Schuricht-Distrelec-Geschäftsführer überzeugt, dass beide Unternehmen von der Übernahme profitieren werden: „Ich denke, dass wir unser Sortiment erneut erweitern können und dass dies umgekehrt auch für ELFA gilt – zum Vorteil unserer Kunden.“

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