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AMA Fachverband Umsätze und Auftragseingänge ziehen bei Sensorik und Messtechnik an

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Unternehmen der Sensorik und Messtechnik haben im ersten Quartal 2013 steigende Umsätze und einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet, die Branche plant einen weiteren Personalausbau. Das zeigt die aktuelle Branchenstatistik des Fachverbands AMA.

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Sensorik und Messtechnik zeigen im ersten Quartal 2013eine leichte Umsatzsteigerung.
Sensorik und Messtechnik zeigen im ersten Quartal 2013eine leichte Umsatzsteigerung.
(Bild: AMA)

„Die Sensorik und Messtechnik ist gut aufgestellt und blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Damit genießen viele den Vorteil, dass bei Stagnation einer Abnehmerindustrie eine andere anzieht oder sich manchmal vollkommen neue Märkte eröffnen. Gut aufgestellt ist, wer Sensoren und Sensorsysteme in verschiedene Anwenderindustrien liefert“, sagte C. Thomas Simmons, AMA-Geschäftsführer, zur aktuellen vorgestellten Verbandsstatistik.

Der AMA Fachverband als Repräsentant der Sensorik und Messtechnik befragt seine rund 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem insgesamt stabilen Jahresergebnis 2012 verzeichnete die Sensorik und Messtechnik im ersten Quartal 2013 ein Umsatzplus von rund 5 %, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.

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Sensorik und Messtechnik bleiben gefragt

Ein weiterer Indikator für die gute wirtschaftliche Stimmung der Branche ist die positive Entwicklung der Auftragseingänge. Mit einer Steigerung von gut 10 %, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, setzt dieser Trend deutlich positive Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Branche.

Gut gefüllte Auftragsbücher ziehen einen weiteren Personalausbau in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche nach sich. Geplant sind sieben neue Ingenieurinnen/Ingenieure auf 1000 Arbeitsplätze.

„Die Herausforderungen unserer Zeit brauchen technische Lösungen, ob erneuerbare Energien, eine fortschreitende Automatisierung und die Vernetzung von allem etwa im ‚Internet der Dinge‘. Sensorik und Messtechniken befähigen die Industrie aller Branchen, passende Lösungsmodelle anzubieten, ein guter Grund für unsere Branche, optimistisch zu sein“, fährt Simmons fort.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bestätigt einen Aufwärtstrend

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bestätigte Mitte Mai einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal und meldet ebenfalls erhöhte Auftragseingänge für die Industrie und die Erzeugung im produzierenden Gewerbe.

Einen spürbaren Auftrieb erzielten laut BMWi die Industrieaufträge. Sie stiegen im März zum zweiten Mal in Folge um gut 2 %. Die Inlandsnachfrage bleibt ein wichtiger Treiber, die Auslandsbestellungen schließen langsam wieder auf – eine insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung, die sich auch auf die Sensorik und Messtechnik auswirkt.

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