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Identtechnik Unverwüstlicher Barcode übersteht Eloxierprozesse

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

AHC Oberflächentechnik hat für die Eloxierung von Aluminiumteilen, zusammen mit einem Barcode-Hersteller, eine Methode zur automatischen Erfassung und lebenslangen Rückverfolgung von Prozessdaten entwickelt: Wichtig für sicherheitskritische Bauteile.

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Das Eloxieren sicherheitskritischer Teile kann automatisch dokumentiert werden. Dazu wurde ein prozessresistenter 2D-Barcode entwickelt. Bild: AHC Oberflächentechnik
Das Eloxieren sicherheitskritischer Teile kann automatisch dokumentiert werden. Dazu wurde ein prozessresistenter 2D-Barcode entwickelt. Bild: AHC Oberflächentechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Dazu werden 2D-Barcodes auf die Bauteile geklebt. Die dafür ausgewählten Flächen sind für die spätere Funktion nicht relevant. Die Barcodes durchlaufen dann schadlos die komplette Oberflächenbehandlung.

Laut Aussteller liegt das Know-how in der Kenntnis des geeigneten Materials für die Barcodes und ihres Aufbaus.

Die Barcodes müssen viel aushalten können. Oft müssen Bauteile erst vorbehandelt werden. Bei der Teileentfettung etwa wirken organische Lösemittel. Walz-, Zieh-, Press- und Vergütungshäute sowie unerwünschte Oxidschichten werden alkalisch oder sauer weggebeizt.

Beim Harteloxieren (Harteloxal) erwartet sie der Kontakt mit verdünnter Schwefelsäure plus Oxalsäure, nahe 0 °C. 16 bis 21 °C sind es beim Eloxieren (technisch Eloxal).

Damit nicht genug: Sollen die Schichten nachverdichtet werden sind entsalztes Heißwasser bei etwa 96 °C oder sogenannte Sealinglösungen wirksam. Durch chemische Bäder oder Elektrolyte werden die Codes beim Färben belastet: Ohne Beeinträchtigung, so AHC.

AHC Oberflächentechnik GmbH auf der Hannover-Messe 2011: Halle 6, Stand A40

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