Suchen

Blechlager-Retrofit

Update für ein Blechlager

| Autor/ Redakteur: Jürgen Warmbold / Volker Unruh

Durch Retrofit-Maßnahmen konnte ein führender Hersteller von Getränkeabfüllanlagen die Verfügbarkeit seines automatischen Blechlagers erheblich erhöhen und seine Ersatzteillieferungen deutlich beschleunigen. Darüber hinaus sind auch einige Arbeitsprozesse spürbar effizienter geworden.

Firmen zum Thema

Wesentliche Vorteile hinsichtlich der Effizienz, die Krones durch das Retrofit erzielen konnte, beruhen auf den modernen Antriebsmotoren des Regalbediengeräts. Bild: Stopa
Wesentliche Vorteile hinsichtlich der Effizienz, die Krones durch das Retrofit erzielen konnte, beruhen auf den modernen Antriebsmotoren des Regalbediengeräts. Bild: Stopa
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Krones AG hat die Steuerung sowie Komponenten ihres 1994 installierten automatischen Blechlagers SBLS 3000 UL durch den Hersteller, die Stopa Anlagenbau GmbH & Co. KG, Achern-Gamshurst, „updaten“, also auf einen technisch aktuellen Stand bringen lassen. Vor diesem Retrofit beklagte Krones häufigere Ausfälle von Anlagenteilen und Komponenten, für die es nur noch teure oder schlimmstenfalls gar keine Ersatzteile mehr gab.

Blechlager-Retrofit erhöht Produktivität

Im Ergebnis der Modernisierungen profitiert Krones nun vor allem von einer auf Jahre gesicherten schnellstmöglichen Versorgung mit Ersatzteilen. Wichtig ist dem Unternehmen aber auch, dass es von geringeren Instandhaltungskosten und einer Produktivitätssteigerung profitiert.

Die größere Effizienz, die das Unternehmen durch das Retrofit erzielt, beruht unter anderem auf den neuen Generationen der Antriebsmotoren für die Längsfahrt, für das Hubwerk und für die Gabeln des Lastaufnahmemittels (LAM) des Regalbediengeräts.

Regalbediengerät lässt sich im Blechlager besser positionieren

Darüber hinaus sind diese drei genannten Funktionsträger mit Frequenzumrichtern ausgerüstet worden, damit das Regalbediengerät feinfühliger und exakter positionieren kann. Zusätzliche Präzision hat Stopa durch den Einbau von neuen, im Vergleich zu den alten noch genaueren Messsystemen erreicht.

Die Gründe für den Steuerungswechsel von einer Simatic S5 zu einer Simatic S7 300 entsprechen denen, die zum Tausch der Antriebstechnik-Komponenten geführt haben. Zudem hat Stopa die Anlagensteuerung mithilfe einer seriellen Schnittstellenkarte an den Lagerverwaltungsrechner Trumpf TC-Cell angekoppelt. Die Modernisierungsmaßnahmen konnten termingerecht durchgeführt und abgeschlossen werden.

Jürgen Warmbold ist freier Fachjournalist in 28844 Weyhe bei Bremen

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 364978)

Bild: Stopa; Bild: Stopa Anlagenbau; Bild: Waco; ; Archiv: Vogel Business Media; Meusburger; picsfive - Fotolia; LVD; Reimann; Schuler; Trumpf; Stefanie Michel; RK Rose+Krieger; Lucas+Dursski; Inocon; Mack Brooks; Schall; J.Schmalz; Zeller + Gmelin; Okamoto Europe; Lantek; Simufact; IKT; Schöller Werk; Vollmer; Wirtschaftsvereinigung Stahl; © earvine95, pixabay; Thyssenkrupp; Esta; IFA; CWS; totalpics; Design Tech; Deutsche Fachpresse; Automoteam; MPA Stuttgart