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Product Lifecycle Management

US-Softwarehersteller gibt Ausblick auf neue PLM-Produkte

| Redakteur: Claudia Otto

PLM-Spezialist PTC erweitert seine Windchill-Familie. Auf dem World Event in Orlando kündigte das Unternehmen noch für das laufende Jahr mehrere neue und verbesserte PLM-Systeme basierend auf Microsoft Sharepoint 2010 an.

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Mehr als 1000 Anwender des PLM-Systemanbieters fanden sich auf dem PTC World Event 2010 vom 6. bis 9. Juni 2010 in Orlando ein.
Mehr als 1000 Anwender des PLM-Systemanbieters fanden sich auf dem PTC World Event 2010 vom 6. bis 9. Juni 2010 in Orlando ein.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Wachstum von 20% prognostiziert der designierte PTC-Chef und derzeitige COO (Chief Operating Officer) James E. Heppelmann dem US-amerikanischen PLM-Softwareanbieter für die kommenden Jahre. Am 1. Oktober wird Heppelmann den jetzigen CEO (Chief Executive Officer) der Parametric Technology Corporation (PTC) mit Hauptsitz in Needham, Massachusetts, C. Richard Harrison, ablösen und die bisherige Unternehmensstrategie fortsetzen. Harrison wird sich dann auf seine Rolle als Vorsitzender des Board of Directors konzentrieren.

Über 1000 Anwender fanden sich auf Windchill-Event ein

„Heute sind wir Marktführer im Bereich des PLM. In Zukunft werden wir noch mehr auf die Wünsche unserer Kunden eingehen“, verkündete Heppelmann auf dem PTC World Event Anfang Juni in Orlando, Florida, zu dem sich mehr als 1000 Anwender des PLM-Systemanbieters einfanden.

Mit seiner Strategie möchte das Unternehmen die Benutzerfreundlichkeit, die Interoperabilität und die Unterstützung des Product Lifecycle Management durch die Windchill-Software verstärken. Dazu gab das Unternehmen den Kunden einen Ausblick auf die Version 10 von Windchill.

Darüber hinaus beabsichtigt PTC, mit der Einführung mehrerer neuer, auf Microsoft Sharepoint 2010 basierender Windchill-Produkte seine PLM-Marktführerschaft auszubauen. Die Lösungen richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, wo Sharepoint mit dem Betriebssystem Windows oft schon vorhanden ist, sodass die neuen Systeme einfach genutzt werden können.

Die Neuheiten dienen unter anderem dazu, das Portfolio-Management, das Anforderungsmanagement, die Produktanalyse und das Social Development zu unterstützen. Windchill PPM-Link beispielsweise soll Anwendern mithilfe bewährter Stage-Gate-Methoden ermöglichen, ihr Portfolio umfassend zu analysieren und dabei die richtige Auswahl zu treffen. Dokumente, die noch nicht mit Windchill vernetzt sind wie Textdokumente oder Tabellenkalkulationen lassen sich mit dem System integrieren, wie es heißt.

Kollektives Wissen dem Produktentwicklungsprozess zuführen

Windchill Social Link, ebenfalls basierend auf Microsoft Sharepoint 2010, ermöglicht es, das Know-how und Dialoge einzelner Personen interaktiv abzurufen und Gespräche zu fördern. „Kollektives Wissen lässt sich damit effektiv dem Produktentwicklungsprozess zuführen“, erläuterte Brian Shepherd, Executive Vice President Product Development bei PTC.

Das verbesserte System Windchill Web Parts for Sharepoint führt wichtige Informationen aus Windchill und anderen Unternehmenssystemen zusammen und stellt diese in einer vertrauten Sharepoint-Umgebung dar. Der Zugang zu Informationen soll damit vereinfacht und erweitert werden.

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