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Machining Innovations Network/Schmalz

Vakuumspezialist stärkt Kompetenzen des Netzwerkes

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Mit der Aufnahme der J. Schmalz GmbH begrüßt Machining Innovations Network e. V. das 63. Mitglied. Das Innovationsnetzwerk als führendes Netzwerk sowie Impulsgeber im Bereich der Zerspanungstechnologie ergänzt damit erstmalig die Kompetenzen in der Spanntechnik für Bauteile.

Sven Ambrosy (r.), Machining Innovations Network e. V. überreicht Gero Schmid, J. Schmalz GmbH die Mitgliedsnterlagen.
Sven Ambrosy (r.), Machining Innovations Network e. V. überreicht Gero Schmid, J. Schmalz GmbH die Mitgliedsnterlagen.
( Bild: Machining Innovations Network )

Das Machining Innovations Network (MIN) ist das Netzwerk für Zerspanungsinnovationen von schwer bearbeitbaren Metallen, wie beispielsweise Titan. Im Jahr 2010 vom führenden Luftfahrtzulieferer Premium Aerotec GmbH mit 28 Partnern initiiert, ist das Netzwerk mittlerweile auf 63 Mitglieder gewachsen.

Die Unternehmen und Forschungsinstitute bündeln im Netzwerk ihre Kompetenz und ihr Know-how mit den Zielen der gemeinschaftlichen Entwicklung von innovativen Produkten, eines gezielten Wissens- und Informationstransfers sowie des Aufbaus von profitablen Geschäftskontakten und -feldern.

Zerspanungs-Prozesskette komplettiert

Durch den Beitritt von Schmalz in das Netzwerk wird die Zerspanungs-Prozesskette komplettiert. Anwender, die mit dem Netzwerk in der Technologieentwicklung zusammenarbeiten, erhalten damit eine umfassende Beratung und Expertise zu allen fertigungsrelevanten Prozessschritten. Als mittelständisches Unternehmen aus Baden-Württemberg ist die J. Schmalz GmbH in sämtlichen Bereichen aktiv, in denen Produktionsprozesse mithilfe von Vakuum effizienter gestaltet werden können. Das umfassende Produktspektrum reicht von Komponenten und Greifsystemen für die Vakuum-Automatisierung über Vakuumheber für die manuelle Handhabung bis hin zu Aufspannlösungen für CNC-Bearbeitungszentren.

Schmalz im Rahmen des Projekts Innoflex aktiv

„Die Mitgliedschaft im Machining Innovations Network passt hervorragend zu unserer eigenen Strategie, Innovationsführer in der Vakuumtechnik zu sein. Dabei wollen wir im Dialog mit unseren Kunden und den Mitgliedern des Netzwerkes effiziente Lösungen entwickeln, die konsequent an den Anforderungen des Markts ausgerichtet sind“, erklärt Ralf Stockburger, Leiter Geschäftsentwicklung Vakuum-Aufspannsysteme der J. Schmalz GmbH.

Schmalz ist bereits im Rahmen des Projekts Innoflex, das vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium mit 1,8 Mio. Euro gefördert wird, mit Mitgliedern des MIN aktiv. In diesem Projekt sollen innovative Flugzeugbauteile, insbesondere dünnwandige Integralspanten aus stranggepressten Hochleistungswerkstoffen, untersucht werden und Rückschlüsse aus der Montage und Fertigung der Spanten in das Design und die Halbzeugentwicklung einfließen.

Ziel ist die prozesssichere robotergestützte Herstellung von dünnwandigen Integralspanten für zukünftige Flugzeuge und Neuprogramme sowie die Integration in neuartige Rumpfschalenstrukturen bei gleichzeitiger Gewichts-, Kosten- und Durchlaufzeitreduzierung.

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