Suchen

Automatisierung

Vakuumtechnik bringt Vielfalt in das Teilehandling

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

Gesamtkostenbetrachtung bestimmt zunehmend Kaufverhalten

Dennoch zeichnet sich eine klare Richtung ab. „Man wird sich natürlich möglichst für die energieeffizienteste Lösung entscheiden“, ist Michalkowski überzeugt. Dabei seien jedoch das zu evakuierende Volumen und die benötigte Dynamik beim Vakuumaufbau zu berücksichtigen. „Als Kriterium rückt Total Cost of Ownership zunehmend in den Mittelpunkt der Kaufentscheidung“, registriert der Rexroth-Manager.

Auf dieser Basis gibt es eine nachvollziehbare Koexistenz zwischen Vakuumpumpen und Ejektoren. Jedoch sind die Ejektoren in Kompaktheit und Gewicht den Pumpen überlegen. „Das ist ein sehr wichtiger Aspekt“, weiß Schmalz-Manager Dunkmann.

Integration von Ejektoren in Prozesssteuerung möglich

Dazu kommen Weiterentwicklungen in der Vakuumtechnik. So ist die Integration von Ejektoren in die Prozesssteuerung möglich. Wichtige Verbindungsglieder sind dabei die Pneumatikventile. Darüber wird der Druckluftstrom in den Ejektoren nicht nur eingestellt, sondern bei bestimmten Anwendungen auch reguliert.

Dafür ist eine hohe Dynamik beim Vakuumaufbau erforderlich. Für diese Aufgaben, berichtet Dunkmann, seien Kompaktejektoren prädestiniert: „Sie bieten sich für Lösungen an, die von der einfach zu integrierenden elektrischen Ansteuerung und Vakuumkontrolle bis zur Zustandsüberwachung für die vorbeugende Wartung und Verbesserung der Systemleistung reichen.“ In diesen Fällen profitiere die Vakuumtechnik besonders von pneumatischen Anwendungen.

Energieeffizienz der Sauggreifer weiter gesteigert

Ein Hauptkriterium ist die Energiebilanz. Das spiegelt sich in der Variantenvielfalt der Ejektoren wider. Sie ist das Ergebnis der Bemühungen, die Energieeffizienz und Dynamik der Greifer weiter in die Höhe zu treiben.

Dabei kommt den Ejektoren eine Schlüsselrolle zu. „So erhöhen Saugdüsen mit hohem Saugvolumenstrom die Effizienz beim Handling poröser Teile“, berichtet Festo-Manager Hanold. Einen weiteren Effekt ermöglichen integrierte Luftsparschaltungen. Nach der Vakuumerzeugung könne damit ein Werkstücktransport ohne weiteren Druckluftverbrauch erfolgen, schildert Hanold. Dazu stehen Ejektoren und Systemüberwachung in ständigem Datenaustausch.

Druckluftsparende Ejektoren senken den Energieverbrauch

Sei das erforderliche Vakuum erreicht, werde der Druckluftverbrauch gestoppt und erst bei Abfall unter einen Schwellenwert wieder aktiviert, erläutert Fipa-Geschäftsführer Mehrer das Funktionsprinzip von Luftsparschaltungen. „Mit druckluftsparenden Ejektoren lässt sich der Energieverbrauch bei der Handhabung von Werkstücken mit dichten, geschlossenen Oberflächen massiv reduzieren.“

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 28413850)

Bild: Schmalz; Schmalz; ; Bild: Bosch Rexroth; Bild: Fipa; VAL; KLAUS LORENZ; Boschert; Liebherr-Hydraulikbagger; Schoen + Sandt; Haulick+Roos; Siemens, 2019; picsfive - Fotolia; VCG; Kasto; Arno Werkzeuge; Trafö; ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design; Dinse; Ecoclean; Lima Ventures; Hommel+Keller; Southco; Autoform/Rath; GOM; BMW; EVT; Ugitech, Schmolz + Bickenbach; Thyssenkrupp; Karberg & Hennemann; Ceramoptec; GFE; Untch/VCC; Trumpf; ©Andrey Armyagov - stock.adobe.com; Fraunhofer IWM; Automoteam; Kuhn; Vogel/Finus; Eckardt Systems