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Arnold Umformtechnik Verbindungslösung im Gesamtkontext anbieten

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Kompetenzbündelung bedeutet für den Kunden in der Regel mehr Leistung und für die Unternehmen vereinfachte Prozesse. Durch die Verschmelzung der beiden Unternehmen Arnold Umformtechnik und Arnold & Shinjo zur Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG werden Kompetenzen in Sachen Verbindungselementen und Automationslösungen gebündelt.

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Je nach Kundenanforderung werden sowohl die Verbindungselemente als auch die Verbindungstechnik passgenau entwickelt beziehungsweise angeboten und dann die Gesamtlösung beim Kunden implementiert.
Je nach Kundenanforderung werden sowohl die Verbindungselemente als auch die Verbindungstechnik passgenau entwickelt beziehungsweise angeboten und dann die Gesamtlösung beim Kunden implementiert.
(Bild: Arnold)

Durch die Integration von Arnold & Shinjo in die globale Arnold-Welt bietet das „neue“ Unternehmen unter dem Dach „Blue Fastening Systems“ jetzt Verbindungslösungen inklusive Automatisierungstechnik – also genau die Leistungen und Lösungen, die bisher in den beiden Einzelunternehmen der Arnold Group realisiert wurden, wie die Unternehmen mitteilen. „Dadurch ist Arnold Umformtechnik nun nicht nur ein Anbieter vom Umformteilen und Verbindungselementen sondern wird durch die Integration von AArnold & Shinjo auch zum Systemanbieter“, sagt Uwe Wolfarth. Er war bisher Leiter Vertrieb bei Arnold & Shinjo und verantwortet in der neuen Struktur jetzt den Bereich Leiter Forschung und Entwicklung.

Für die Kunden bringt die neue Struktur nach Unternehmensangaben viele Vorteile. „Der neue Arnold kann jetzt viel mehr. Und für den Kunden ist zudem wichtig: Egal durch welche Tür er zu uns kommt, er findet immer einen Ansprechpartner“, unterstreicht Wolfarth.

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Größeres Paket an Leistungen

Für Kunden wird es also einfacher. Auch unternehmensintern wird es künftig Vereinfachungen geben: ein globaler Auftritt, ein gemeinsamer Jahresabschluss, ein IT-System, eine gemeinsame Stammdatenauswertung und Lieferantenpflege. Dass sich der Aufwand langfristig rechnen wird, davon ist Uwe Wolfarth überzeugt: „Durch den Merger, der Anfang 2017 praktisch umgesetzt ist, wird die Systemtechnik Teil des gesamten Vertriebsportfolios. Für die Kundschaft von Arnold Umformtechnik wird also auch Automatisierung angeboten. Durch dieses Gesamtpaket sind wir natürlich auf dem Markt nicht mehr so leicht austauschbar.“

Systemtechnik und Umformtechnik sind vereint

„Unter dem Begriff Systemtechnik verstehen wir alle erforderlichen Baugruppen um ein Verbindungselement lagerichtig zu sortieren, zu vereinzeln und über geeignete Zuführstrecken einem Verarbeitungswerkzeug zuzuführen. Dies erfolgt so, dass dieses Element dann in ein Blechteil, eine Baugruppe oder ein Halbzeug eingestanzt, eingenietet oder montiert werden kann. Dies ist oftmals in einen bestehenden Kundenprozess integriert, kann aber auch eine eigenständige Produktionseinheit sein“, erklärt Wolfarth.

Durch den Einsatz der Systemtechnik sei der Kunde in der Lage, Verbindungselemente oder auch andere Kaltformteile automatisch zuzuführen und in seinem bestehenden Produktionsprozess integriert vollautomatisch zu verarbeiten. Das spare in der Regel einen Nachfolgearbeitsgang und somit bares Geld. Weiterhin sei die direkte Einbringung in der Regel prozesssicherer und komme mit kleineren Fertigungstoleranzen aus, so Wolfarth weiter.

Eingebracht werden von ganzheitliche Lösungen für den Einsatz im Stanz- und Presswerkbereich, in der automatisierten Montage, im Karosserierohbau sowie dem manuellen Handarbeitsplatz. Dabei handelt es sich stets um Systemlösungen, bestehend aus den Verbindungselementen Einstanzmutter und Einpressschraube, die ausschließlich von eigenen Anlagen verarbeitet werden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Wiederholbarkeit mit engsten Toleranzbereichen bei der Integration der Elemente aus.

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