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Putztücher Verbrauchsmaterialien in der Industrie managen

| Autor/ Redakteur: Theresa Haas / M.A. Frauke Finus

Kimberly-Clark Professional gibt Tipps, wie durch einen verbesserten Einsatz der Verbrauchsmaterialien, wie Wischtücher oder Spender, die Kosten gesenkt und die Qualität der Produktion gesteigert werden kann.

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Wischtücher von Kimberly-Clark ...
Wischtücher von Kimberly-Clark ...
(Bild: Kimberly-Clark)

Für die Verbesserung der Produktionsumgebung sind bereits kleine Details, wie der richtige Einsatz von Verbrauchsmaterialien, essentiell. Werden diese entsprechend dem Bedarf und den Anforderungen des Unternehmens eingesetzt, wirkt sich das unter anderem auf die Anzahl der verwendeten Verbrauchsgüter oder auf die Arbeitszeit, die für eine bestimmte Aufgabe benötigt wird, aus. Auch die Menge an verwendeten Komplementärlösungen wie Chemikalien, Lacken oder Farben lässt sich so minimieren.

Mit anforderungsgerechten Wischtüchern zu mehr Effizienz

Die Auswahl des richtigen Wischtuchs spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, eine gesteigerte Produktivität, eine höhere Reinigungseffizienz, eine gleichbleibende Qualität sowie einen reduzierten Verbrauch an Reinigungsmaterialien zu erzielen. Ein nicht zweckoptimiertes Wischtuch kann im täglichen Produktionsprozess weitreichende Folgen haben. So ist beispielsweise bei der Reinigung von Maschinen, Fließbändern oder rauen Oberflächen wichtig, diese fussel- und rückstandsfrei zu säubern. Denn Fremdkörper in Maschinen und Anlagen führen im schlimmsten Fall zu Sicherheitsrisiken, Stillstandszeiten und Produktionsausfällen. Entspricht das Tuch nicht den individuellen Reinigungsaufgaben, ist auch der Verbrauch der Wischtücher wesentlich höher. Müssen Flüssigkeiten aufgewischt werden oder starke Verunreinigungen entfernt werden, empfehlen sich saugfähige Tücher mit textilartiger Struktur. „Unsere Wyp All Force Max Wischtücher absorbieren 40 % mehr Öl und das fünf Mal schneller als textile Putzlappen . Weniger Verschwendung von Tüchern, eine reduzierte Abfallmenge und eine geringere Reinigungszeit sind das Ergebnis“, erklärt Nadine Woll, Marketingmanagerin bei Kimberly-Clark.

Mit flexibler Materialbereitstellung Zeit und Laufwege sparen

Auch wenn Fertigungsspezialisten ihre Verbrauchsmaterialien sorgfältig auswählen, wird oft außer Acht gelassen, wie diese tatsächlich eingesetzt werden. Dementsprechend sind Menge, Verwendung oder Bereitstellungsmethode nicht zweckmäßig auf den eigentlichen Bedarf ausgerichtet. Werden industrielle Verbrauchsmaterialien zum Beispiel nicht am Nutzungsort bereitgestellt, entsteht Verschwendung durch Bewegung. Verbringt ein Mitarbeiter pro Schicht nur zehn Minuten damit, Verbrauchsmaterialien zu holen, summiert sich die Zeit bei 30 Mitarbeitern pro Schicht auf mehrere Tausend Stunden im Jahr. Mit flexiblen und mobilen Systemen lässt sich diese Verschwendungsart leicht beheben. „Für unsere viertelgefalteten Wyp-All-Wischtücher für hohe Reinigungsanforderungen bieten wir beispielsweise den mobilen und geschlossenen Wyp-All-Wischtuchspender an. Anwender profitieren von verschiedenen Platzierungsmöglichkeiten. So sind die Tücher immer griffbereit. Außerdem ist der Spender sparsam im Verbrauch und schützt den Inhalt vor Kontaminationen“, berichtet Nadine Woll. Neben der Bereitstellung ist auch die Darreichungsform von Materialien im Produktionsprozess von zentraler Bedeutung. So kommt es beispielsweise beim Abreißen eines Tuchs von einer unperforierten Rolle leichter zu Fusselablagerungen. Dies kann vor allem in der Lebensmittelindustrie schwerwiegende Folgen haben. Vorgeschnittene Produkte beheben dieses Problem, sorgen gleichzeitig für einen kontrollierten Verbrauch und beugen Verschwendung vor. Unternehmen profitieren außerdem von einer Reduzierung ihrer Entsorgungskosten. „Bei unseren Wischtüchern besteht keine feste Vertragsbindung. Die Mengen können auf Bestellung einfach und flexibel an den Bedarf des Unternehmens angepasst werden“, erklärt Nadine Woll. „Zusätzlich können wir die fachgerechte Entsorgung des genutzten Materials für unsere Kunden übernehmen.“

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Kimberly-Clark bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Orga ein maßgeschneidertes Sammel- und Verwertungssystem für Verbrauchsmaterialien an. Der Wischtuch-, Waschraum- und Arbeitsschutzexperte übernimmt neben der Entsorgung auch den administrativen Aufwand wie die Ausgabe eines Rückholscheines zur internen Dokumentation und Ablage beim Kunden. Da Kimberly-Clark die freiwillige Rücknahme gemäß § 25 KrW/AbfG gewährleistet, sind die Kunden zudem von abfallrechtlichen Nachweispflichten entbunden.

Chemikalien richtig einsetzen und den Verbrauch senken

Werden Lösemittel und Chemikalien in offenen Eimern bereitgestellt, steigt die Verschwendung durch Verdunstung, die zudem ein Gefahrenpotential für die Mitarbeiter darstellt. Hinzu kommt ein höheres Risiko durch Verschütten oder Verspritzen der Mittel. Ebenso wird beim Eintauchen von Wischtüchern, Papiertüchern oder Putzlappen in Lösemittelbehälter häufig zu viel Flüssigkeit absorbiert, die von den Tüchern nicht mehr abgegeben wird. Um dem erhöhten Verbrauch von Chemikalien zu begegnen, ist der Einsatz von vorgetränkten Wischtüchern empfehlenswert. Mit dem Kimtech-Wett-Ask-Eimer reduzieren Anwender ihren Lösemittelverbrauch um mindestens 20 %. Die flexible Bereitstellung des nachfüllbaren und luftdichten Systems am jeweiligen Nutzungsort ist ein weiterer Vorteil, um Angestellten kurze Wege zu ermöglichen. Zudem gibt es das Wett-Ask-System auch speziell für ESD-Bereiche und EX-Zonen. Der Eimer besteht hier aus einem ableitfähigen Material. Der Aufbau von Spannungen, beispielsweise beim Entnehmen der Tücher, wird so zuverlässig verhindert. Anwendern wird so eine sichere Reinigung von ESD- und explosionsgefährdeten Bereichen ermöglicht.

Mit den richtigen Verbrauchsmaterialien können Unternehmen die Qualität in ihrer Produktion steigern: Mit der richtigen Ausstattung senken sie ihre Kosten und minimieren die Gefahr von Defekten, Nacharbeitung und unplanmäßigen Kosten in allen Fertigungsbereichen. Um die hohen Anforderungen zu erfüllen, können Betriebe auf externe Dienstleister zurückgreifen. „Auf Basis von Betriebsbegehungen ermitteln wir, wo sich versteckte Ineffizienzen verbergen. Dabei wird untersucht, wie Produkte als Teil einer komplexen Produktions- und Wertschöpfungskette genutzt werden. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen liefert Kimberly-Clark die richtigen Lösungen, die den spezifischen Anforderungen der Umgebung und der Prozesse gerecht werden. Wichtig ist, die Probleme genau zu lokalisieren, Verbesserungen zu erzielen und Dominoeffekte zu vermeiden“, so Woll.

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