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Videokonferenzangebot in Wearable-Services-Lösung integriert

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Das Grazer Start-Up Visocon hat für den steirischen Großlogistiker Knapp AG, eine intelligente Videokonferenzlösung in eine Wearable-Services-Lösung für Servicetechniker integriert. Das finale Produkt Ki Soft Web Eye stellt ein mobiles AV-System für den Service- und Support-Bereich dar, das reale Umgebungen mit virtuellen Informationen und Bildern verschmelzen lässt.

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Das Mobile AV-System von Knapp in Verbindung mit der Conferencing Software von Visocon reduziert den zeitlichen Arbeitsaufwand von Servicetechnikern
Das Mobile AV-System von Knapp in Verbindung mit der Conferencing Software von Visocon reduziert den zeitlichen Arbeitsaufwand von Servicetechnikern
( Bild: Visocon )

Die Datenübertragung erfolgt dabei durch die Videokonferenzsoftware von Visocon. „Mit der eingebetteten Videokonferenzlösung von Visocon sparen Kunde und Servicedienstleister wertvolle Zeit und damit Kosten. Aufgrund der positiven Erfahrungen haben wir viele branchenübergreifende Anfragen bezüglich des Systems erhalten“, so Nicolaos Tsirigotis, Head of Market Handling bei der Knapp AG.

Das audio-visuelle Supportsystem ,macht einfachen Austausch möglich

Findet ein Servicetechniker bei einem Einsatz vor Ort nicht sofort eine Lösung für die Problembehandlung, wendet er sich im nächsten Schritt telefonisch an den Support. Diese Vorgehensweise ist zeitintensiv und oft auch ungenau, denn der Mitarbeiter in der Service-Zentrale ist auf die mündliche Problemdarstellung angewiesen.

Zur Verbesserung dieses Prozesses hat die Knapp AG mit Ki Soft Web Eye eine industrietaugliche Serviceapplikation entwickelt: Das wie ein Rucksack angelegte System enthält an den Seiten in Hüfthöhe eine Minitastatur mit Touchpad und Akku sowie einen mobilen PC mit Intel-Technology. Das Headset ist mit geräuschunterdrückendem Mikrofon, Mikrokamera mit Autofokus und See-Through-Display ausgestattet. Das audio-visuelle Supportsystem bietet die Übertragung von Live-Bildern und Sprache zwischen dem Techniker vor Ort und der Servicezentrale. Die Datenübertragung erfolgt durch die Videokonferenzsoftware mit Single-Stream-Technologie von Visocon.

Das System nutzt Knapp seit Anfang 2015 im eigenen Service-Bereich. Zu sehen ist die Lösung im IoT-Lab von Intel in München und auch österreichische wie deutsche Automobilzulieferer und Fahrzeughersteller sowie Dienstleister der Deutschen Bahn im Servicebereich nutzen mittlerweile das System und bieten so einen einfachen und schnellen Support für ihre Kunden im In- und Ausland.

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