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Zerspanung Volles Haus beim Okuma-Open-House

| Redakteur: Stéphane Itasse

Während des jüngsten Okuma Open House in Krefeld informierten sich nach Aussage des Herstellers gut 250 Kunden aus 12 Nationen in der Europazentrale, darunter potentielle Neukunden und vor allem auch Entscheider mit konkreten Investitionsabsichten. Im Fokus standen diesmal insbesondere Automationssysteme sowie die zahlreichen exklusiven IT-Produkte.

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(Bild: Okuma/Hennecke)

Hingucker unter den insgesamt elf Maschinenexponaten waren die Multus B750-W für universelle Komplettbearbeitung und 5-Achsen-Simultanbearbeitung von Großwerkstücken, die neue Twin Star LT3000 EX mit bis zu drei Revolvern und zwei Hauptspindeln für die stückkostengünstige, automatisierte Komplett-Dreh-Fräsbearbeitung komplexer Teile in mittleren bis großen Losgrößen sowie das Horizontalbearbeitungszentrum MB-8000H mit Zweifachwechsler für 800er-Paletten und Matrixmagazin für 171 Werkzeuge, heißt es. Die Maschine sei durch die 1071 Nm starke und bis 6000 min-1 schnelle Spindel für die hochproduktive Schwerzerspanung geeignet.

Okuma stellte neues Vibrationsvermeidungssystem vor

Das kleinere Modell MB-5000H demonstrierte laut Okuma-Mitteilung das Leistungsfräsen eines Hydraulikblocks sowie die Vorzüge des Okuma-exklusiven Machining Navi. Das Vibrationsvermeidungssystem habe auch an einer Multus B400II W beim Komplettbearbeiten inklusive Verzahnen für staunende Blicke und Lob gesorgt.

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Viel beachtet gewesen sei auch das 5-Achs-Bearbeitungszentrum MU-500VA-L mit integrierter Planscheibe. Die Automatisierung mit einem neuartigen Palettenwechsler und insbesondere das neue 5-Axis-Autotuning-System für die µ-genaue Kalibrierung böten Anwendernutzen.

Vertikal-Bearbeitungszentrum MP-46V zeigte Möglichkeiten der Hochpräzisionsbearbeitung

Zum Thema Hochpräzisionsbearbeitung demonstrierte nach Auskunft von Okuma ein Vertikal-Bearbeitungszentrum MP-46V am Beispiel eines Okuma-Logos, wie sich Stahlformen effizient in Form und auf Maß bringen lassen. Als weiteres Bearbeitungszentrum-Exponat habe eine Genos M560R-V das Fräsen eines QR-Code sowie den Werkstückwechsel mit Hilfe der Frässpindel gezeigt.

Den jüngsten Stand der Technik zum Thema automatisiertes Drehen repräsentierten eine Space Turn LB3000 EX mit 6-Achsen Roboter, bei der Sensoren den sonst üblichen Schutzzaun ersetzen, ferner eine 2SP-150H sowie eine Genos L200E-M, jeweils mit integriertem Kleinportal und Stapelmagazin.

Neue Generation von Okuma-Steuerungen präsentiert

Ein weiteres Open-House-Highlight war die neue Okuma-eigene Steuerungsgeneration OSP-P300S. Ebenso im Fokus standen die Okuma-IT-Produkte für mehr Produktivität und Effizienz bei Programmierung und Simulation. Zu den „soften Tools“ gehörten zum Beispiel das Advanced-One-Touch-IGF (Dialogprogrammierung), der 3D-Virtual-Monitor (Simulationssoftware mit Kollisionsüberprüfung am PC), das Thema One-Touch-Spreadsheet (volle Excel-Funktionalität auf der Maschine) sowie Remote Service (Ferndiagnose via Internet).

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