Sintertechnik

Vom Pulver zum Metallwerkstück

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„Wir haben eine Methode entwickelt, den nötigen Kohlenstoff bereits in einer Eisenverbindung hinzuzufügen“, so Danninger. Die Eisen-Kohlenstoff-Verbindung, der Zementit, ist verhältnismäßig hart und schwierig zu pressen, doch durch eine spezielle Wärmebehandlung wurde das nun möglich.

Umweltfreundlicher und kostengünstiger

Das Ersetzen von Graphit durch Zementit hat viele Vorteile: Es verbessert nicht nur die Materialeigenschaften, es reduziert auch die Staubentwicklung und das Risiko von Entmischungseffekten bei der Produktion. Die neue Technik erlaubt, auf kostengünstigere Ausgangsmaterialien zurückzugreifen als bisher und ein ganz entscheidender Vorteil ist die Energieersparnis: In bestimmten Schritten kommt man nach Angaben der TU Wien mit 50 % der Energie aus, die man bisher aufwenden musste.

Die Technische Universität Wien auf der Hannover Messe 2014: Halle 6, Stand J/10

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