KI-Networking Vorhang auf, für ein neues Zentrum des KI-Informationsaustauschs

Redakteur: Peter Königsreuther

Am 26. März startet KI-Marktplatz seine neue Plattform für den Know-how-übergreifenden Wissensaustausch in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktentstehung.

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Gestartet! KI-Marktplatz öffnet jetzt eine gleichnahmige Plattform, die KI-Experten, -Anwender und -Anbieter an einem zentralen „Ort“ vernetzen soll. Im Fokus liege die Produktentwicklung.
Gestartet! KI-Marktplatz öffnet jetzt eine gleichnahmige Plattform, die KI-Experten, -Anwender und -Anbieter an einem zentralen „Ort“ vernetzen soll. Im Fokus liege die Produktentwicklung.
(Bild: Adobe Stock)

Weil diese frisch gebackene Idee noch nicht alle geplanten Features bieten kann, steht allen, die teilnehmen wollen, zunächst eine Matching-Funktion zur Verfügung, heißt es. KI-Marktplatz erklärt, dass man damit etwa bestehende Herausforderungen bekannt machen kann und KI-Anbieter ihre Kompetenzprofile anlegen können. Ein Abgleich zwischen den Themen der Suchenden und den Kompetenzen offenbare dann, wer zu wem passt, um ein Problem zu lösen.

Haben sich die potenziellen Partner gefunden, entstehe ein geschützter, virtueller Raum, in dem Entwicklungs- und Testdaten abgelegt werden könnten. Der Plattform-Anbieter betont, dass zertifizierte Standards die Datensouveränität garantieren.

Der Dreh- und Angelpunkt für KI-Innovationen

Den KI-Marktplatz sollte man sich nach Aussage der Protagonisten wie ein KI-Ökosystem vorstellen, in dem das Wissen um die Künstliche Intelligenz zusammengetragen, stetig erweitert und gespeichert wird. So will man bestehendes KI-Know-how besser nutzen, um neue Impulse für die Produktentwicklung auszulösen. Die Keimzelle des Ganzen ist das Technologienetzwerk „it`s OWL“, erfährt man. In diesem sind nach Angaben von KI-Marktplatz bereits 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu finden.

Ergänzt wird der KI-Marktplatz später noch von einem App-Store für KI-Möglichkeiten und mit einem Angebot an standardisierten KI-Bausteinen, heißt es. Letztere könnten nach Bedarf und Anwendungsfall kombiniert werden, um neue KI-Ideen zu werwirklichen.

Seit Januar letzten Jahres fördert übrigens das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Projekt. Die Förderung läuft im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ noch bis Dezember 2022.

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