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Inline-Leckmesstechnik Wasserstoff-Dichtheitsprüfgerät erkennt geringe Leckraten

| Redakteur: Udo Schnell

Das Wasserstoff-Dichtheitsprüfgerät Cetatest H 201 von Ceta ist ein automatisches Prüfgerät für die Dichtheitsprüfung innerhalb der Produktionslinie.

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Mit dem Dichtheitsprüfgerät Cetatest H 201 lassen sich den Angaben zufolge unter Produktionsbedingungen Leckraten bis zu 1 × 10-5 mbar×l/s (entsprechend 6 × 10-4 ml/min) prozesssicher nachweisen.Bild: Ceta
Mit dem Dichtheitsprüfgerät Cetatest H 201 lassen sich den Angaben zufolge unter Produktionsbedingungen Leckraten bis zu 1 × 10-5 mbar×l/s (entsprechend 6 × 10-4 ml/min) prozesssicher nachweisen.Bild: Ceta
( Archiv: Vogel Business Media )

Als Prüfmedium wird kostengünstiges Formiergas (5% Wasserstoff, 95% Stickstoff) verwendet. Damit lassen sich den Angaben zufolge unter Produktionsbedingungen Leckraten bis zu 1 × 10-5 mbar × l/s (entsprechend 6 × 10-4 ml/min) prozesssicher nachweisen.

Aufgrund des geringen Wasserstoffanteils in der Atmosphäre (0,5 ppm Hintergrundkonzentration) sind die Anforderungen an die Prüfvorrichtung nicht sehr anspruchsvoll. Das Prüfteil kann mit einem Druck von 12 bar (alternativ 100 bar) mit Formiergas befüllt werden. Der Messdruckbereich liegt zwischen 100 mbar und 6 bar (absolut). Abhängig von den Prüfbedingungen wird das Prüfgerät mit speziellen Ventilen oder einer leistungsstärkeren Umwälzpumpe ausgelegt.

Redundant ausgelegter Sensor ist langzeitstabil

Bei der sogenannten Prüfkammermethode befindet sich, wie Ceta ausführt, das Prüfteil in einer geschlossenen Prüfkammer und wird mit Formiergas befüllt. Durch Lecks im Prüfteil steigt die Wasserstoffkonzentration in der Prüfkammer. Das Gasvolumen der Prüfkammer wird umgewälzt und am Wasserstoffsensor vorbeigeführt. Die Wasserstoffkonzentration wird bestimmt und in eine Leckrate umgerechnet. Die Messdauer hängt von der zulässigen Grenzleckrate und der Größe des Volumens der Prüfkammer und des Umwälzkreislaufes ab.

Der redundant ausgelegte Sensor zeichnet sich laut Ceta durch Langzeitstabilität und eine kurze Erholungszeit nach Detektion hoher Konzentrationen aus (im Falle eines Groblecks). Der Sieben-Zoll-Touchscreen ermögliche eine komfortable Bedienung und die grafische Programmierung des Prüfablaufs.

Systemüberwachungsroutinen garantieren hohe Prozesssicherheit

Die integrierten Systemüberwachungsroutinen (Druck, Pumpe, Versorgungsdruck, Funktion, interne Dichtheit des Messkreises, Autokalibrierung) und die redundante Sensortechnik garantieren eine hohe Prozesssicherheit, heißt es weiter. Außer acht digitalen Ein- und Ausgängen (SPS-Level) verfügt das Prüfgerät über USB- und Ethernet-Schnittstelle.

Das Prüfgerät ist als Einkanal-Ausführung mit integriertem Testleck und interner Kalibrierung verfügbar. Eine Zweikanal-Ausführung ist in Vorbereitung. Mit dem Messgerät wird das Ceta-Gerätespektrum in den Bereich geringerer erkennbarer Leckraten erweitert. Zu sehen ist das Prüfgerät auf der Motek 2010.

Ceta Testsysteme GmbH auf der Motek 2010: Halle 5, Stand 5013

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