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24.07.2018

Das Müllheimer Unternehmen weil engineering ist seit 30 Jahren erfolgreich / Fest für Mitarbeiter

Seit 30 Jahren behauptet sich das Müllheimer Unternehmen Weil Engineering sehr erfolgreich auf dem Markt mit Produktionsanlagen für Laserschweißtechnik.

MÜLLHEIM. Seit 30 Jahren behauptet sich das Müllheimer Unternehmen Weil Engineering sehr erfolgreich auf dem Markt mit Produktionsanlagen für Laserschweißtechnik. Dafür erfindet Weil Engineering Jahr für Jahr neue Anlagen, die mit ihren innovativen Techniken heute zu den Weltmarktführern in diesem Sektor gelten. Zum 30. Geburtstag der Firma hat Wolfgang Weil die Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt und mit einem großen Fest gefeiert.

Besonders in den Branchen, in denen Kurzrohre und Blechverarbeitung eine besondere Rolle spielen, hat sich das Traditionsunternehmen an vorderster Position etabliert. Hochintelligente Maschinenparks, die ganz unterschiedliche Laserschweißtechniken als Herzstück haben, werden individuell entsprechend der Bedürfnisse der Auftraggeber entwickelt, konstruiert und montiert. Die Produkte, die auf Anlagen "made in Müllheim" hergestellt werden, begegnen den Menschen fast überall im Alltag: Wer ein Edelstahlkaminrohr besitzt, einen Katalysator am Auto hat oder einen Blick in die Waschtrommel der Waschmaschine riskiert, kann davon ausgehen, dass diese Teile in einer maßgeschneiderten Anlage von Weil Engineering hergestellt wurden.

Mittlerweile hat das Unternehmen seine Produktpalette weiter vergrößert. Es wird heute nicht nur geformt und geschweißt, sondern auch mit dem Laserstrahl geschnitten. Dabei geht es nicht nur um Präzision, sondern auch um eine optimale Ausnutzung des verwendeten Blechs. Der Erfolg spricht für Weil Engineering: Seit Jahren steigert das Unternehmen im hohen einstelligen oft sogar im zweistelligen Bereich sein Wachstum. Und das soll, geht es nach den Vorstellungen des Firmengründers Wolfgang Weil, auch in den kommenden Jahren so weiter. Dass es den Ingenieuren, Entwicklern und Technikern bis heute nicht an Innovationskraft mangelt, zeigen aktuelle Konstruktionen. So gibt es heute im Portfolio der Firma Anlagen, die gleich mehrere Produktionsschritte mit mehreren Lasern auf einen Schlag erledigen und dabei ganz flexibel unterschiedliche Dimensionen verarbeiten können. Ferner wirkt Weil Engineering an der Entwicklung neuer Produkte mit und liefert dazu die Produktionsanlagen.

 

Mit dem Fest will Wolfgang Weil seine Wertschätzung für die Mitarbeiter ausdrücken. Immerhin hängt der Erfolg des Unternehmens auch vom Engagement und der Innovationskraft der Weil-Belegschaft ab. Weil das Unternehmen gerade in den vergangenen Jahren ein unglaubliches Wachstum an den Tag gelegt habe, wuchs das Personal um rund 70 Personen auf heute 240 Mitarbeiter an. Damit gelang es Weil Engineering im vergangenen Jahr einen Umsatz von 55 Millionen Euro zu generieren. Mitverantwortlich ist der Automobilbereich, der 40 Prozent des Jahresumsatzes ausmacht. Gerade in Zeiten der umstrittenen Abgastechnik arbeite seine Firma an der Weiterentwicklung verschiedener Komponenten, erzählt Wolfgang Weil. Negative Auswirkungen durch die lebhaft geführte Diskussion um Feinstaub und Stickoxide habe es glücklicherweise nicht gegeben. Im Gegenteil: Weil beobachtet bei der Industrie eine entsprechende technische Aufrüstung, um die Abgasreinigung zu optimieren. "Und da kommen unsere Fertigungsanlagen, die wir anhand der Kundenwünsche entwickeln, wieder ins Spiel", sagt der Firmeninhaber. Weil die Zahl der Autos von heute 80 auf mehr als 100 Millionen in den kommenden Jahren steigen wird, rechnet er nicht mit signifikanten Auswirkungen. "Da wird auch die E-Mobilität noch nicht stark einwirken", vermutet er. Aber auch in dieser Sparte stellt sich Weil Engineering kontinuierlich stärker auf. "Es geht um die Kühlung über Wärmetauscher und um den Schutz der Batterien. Dazu haben wir eine neue Anlagentechnik entwickelt", erklärt Weil.

Deshalb kam die Verschnaufpause mit dem Mitarbeiter-Sommerfest gerade recht, um ein dankbares Zeichen an die Mitarbeiter zu senden. Im Kinderbereich, wo der Nachwuchs auch betreut wurde, gab es eine Wasserrutsche und viele andere Spielmöglichkeiten. Weil viele Mitarbeiter besonders in der Produktion zwischen 30 und 40 Jahre alt sind, wollte das Unternehmen einen "chilligen" Tag für die Familie kreieren. Deshalb durften Foodtrucks und eine Cocktailbar auch nicht fehlen.
 

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Di, 24. Juli 2018

Von Volker Münch