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Maschinenspindeln

Weiss Spindeltechnologie zeigt umfangreiches Produktportfolio

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Weiss Spindeltechnologie GmbH, Schweinfurt, stellt dieses Jahr auf der EMO zum ersten Mal mit einem eigenen Bereich auf dem Stand des Mutterkonzerns Siemens A&D aus. Gezeigt werden sowohl Standard- als auch kundenspezifische Spindel-Lösungen für Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen seine Servicedienstleistungen und das so genannte Drive-Cliq.

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Weiss stellt auch auf der diesjährigen EMO wieder ein breites Spektrum an Spindellösungen aus: Von fremdgetriebenen Spindeln über Standard-Motorspindeln bis hin zu Individual-Motorspindeln. Bild: Weiss Spindeltechnologie
Weiss stellt auch auf der diesjährigen EMO wieder ein breites Spektrum an Spindellösungen aus: Von fremdgetriebenen Spindeln über Standard-Motorspindeln bis hin zu Individual-Motorspindeln. Bild: Weiss Spindeltechnologie
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Drive-Cliq ist eine Schnittstelle zur Anbindung von Antrieben und Gebern unterschiedlicher Hersteller an die CNC (direkte und indirekte Messsysteme) und bietet Vorteile in Bandbreite, Topologie und Skalierbarkeit. Das leistungsfähige Kommunikationsmedium zur Echtzeitübertragung von Regelungsdaten der Sinamics-Antriebskomponenten reduziert den Projektierungsaufwand, ermöglicht eine kompakte Verbindungstechnik im Kabelschlepp sowie eine einfache und schnelle Diagnose.

Motorspindel, Antrieb und Steuerungssystem tauschen alle relevanten Daten aus

Über diese Schnittstelle lassen sich alle relevanten Kenndaten digital zwischen Motorspindel, Antrieb und Steuerungssystem der Werkzeugmaschine austauschen. Weiss demonstriert dies auf der EMO anhand eines Modells, das eine Spindel mit Siemens-Antrieb und -Steuerung verbindet.

Des weiteren können Messebesucher mehrere Individual-Motorspindeln begutachten, die für unterschiedliche Anwendungen ausgelegt und ausgestattet sind. So wird unter anderem eine Frässpindel vorgestellt, die über eine integrierte Fettnachschmiereinrichtung verfügt. Außerdem präsentiert das Unternehmen eine Schleifspindel, die eine Auswuchteinrichtung in der Werkzeugschnittstelle aufweist. Darüber hinaus kann sie in die von Siemens angebotene Funktion „Safety Integrated“ eingebunden werden.

Weiss stellt aber auch verschiedene Spindellösungen für den unteren bis mittleren Leistungsbereich aus. So können Messebesucher beispielsweise zwei Varianten von Motorfrässpindeln sehen, die via Katalog bestellbar sind. Diese standardisierten Produkte gibt es in Drehmomentklassen von 40, 80, 100 und 170 Nm.

Fremdgetriebene Spindeln sind kostengünstiger

Weil nicht in jeder Branche und nicht für jede Werkzeugmaschine höchste Leistung gefordert ist, bietet das Schweinfurter Unternehmen noch eine weitere Alternative: fremdgetriebene Spindeln. Sie sind kostengünstiger und zeigen in manchen Anwendersegmenten das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Ausgestellt wird das Funktionsmodell einer Spindel mit Motor, Riemen, Werkzeug und einer Siemens-Steuerung 802 Dsl.

Das breite Angebotsspektrum soll es EMO-Besuchern ermöglichen, eine passende Lösung für jeden Bedarf zu finden – mit bestmöglichen Lebenszykluskosten. Dazu soll auch der schnelle Weiss-Service beitragen, der in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern Siemens weltweit erfogt.

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