Personalführung

Weiterbildung zum Trainer – Perspektive für ältere Mitarbeiter

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Eine Voraussetzung dafür ist eine wertschätzende Haltung gegenüber anderen Menschen. Denn akzeptiert und respektiert ein Coach oder Trainer andere Wertvorstellungen und Einstellungen nicht, gewinnt er auch das Vertrauen anderer Personen nicht. Also kann er sie auch nicht zu Einstellungs- und Verhaltensänderungen motivieren. Trainer und insbesondere Coaches müssen sich zudem als Person zurücknehmen können. Denn ihre Funktion ist es nicht, sich zu profilieren, sondern andere Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.

Tranier und Coaches benötigen gruppendynamisches Know-how

Ein Trainer muss zum Beispiel zudem wissen, wie Lernprozesse bei Menschen verlaufen, und diese gestalten können. Außerdem benötigt er gruppendynamisches Know-how. Er sollte zum Beispiel wissen: Wie motiviere ich Menschen zum Lernen und wie gehe ich mit Konflikten innerhalb von Gruppen um? Ähnlich verhält es sich bei einem Coach. Weil er jedoch primär mit Einzelpersonen arbeitet und mit ihnen auch über Themen spricht, die deren Persönlichkeit tangieren, benötigt er zudem ein hohes Einfühlungsvermögen und ein fundiertes psychologisches Know-how.

Bildergalerie

Interne Trainer und Coaches haben viele Vorzüge

In vielen Unternehmen ist der Change- und Lernbedarf heute so groß, dass er mit externen Beratern und Coaches allein nicht mehr gedeckt werden kann – auch weil diese gegenüber Firmeninternen folgende Nachteile haben:

  • Sie kennen die Kultur, „Historie“ und Arbeitsabläufe in der Organisation nicht.
  • Sie haben kein firmeninternes Netzwerk.
  • Sie sind bei akuten „Problemen“ (oft) nicht sofort erreichbar und ansprechbar.
  • Sie sind „Externe“, zu denen die Betroffenen oft weniger Vertrauen als zu Kollegen haben.

(ID:39907700)