Vertrieb Welche B2B E-Commerce-Lösung wann am besten passt

Autor / Redakteur: Alexander Neuhausen / Claudia Otto

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Vielzahl an B2B E-Commerce-Lösungen. Eine aktuelle Studie schafft einen Überblick über die Technologien und erleichtert Unternehmen so den Einstieg in den B2B E-Commerce. Zudem liefert sie Tipps für die erfolgreiche Entwicklung und Optimierung einer eigenen Onlinestrategie.

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Als Wegweiser verschafft die Ageto-Studie einen Überblick über die wichtigsten B2B E-Commerce-Technologien im deutschsprachigen Raum.
Als Wegweiser verschafft die Ageto-Studie einen Überblick über die wichtigsten B2B E-Commerce-Technologien im deutschsprachigen Raum.
( © Kurhan - Fotolia)

Die Zeichen im Maschinen- und Anlagenbau stehen auf Veränderung. Um den Anschluss an innovative Marktteilnehmer nicht zu verlieren, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln oder umgestalten. Der Ausbau des Aftersales- und Servicegeschäfts spielt hier eine wichtige Rolle, bestätigte jüngst die neue Studie des VDMA gemeinsam mit McKinsey & Company („Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau“, Juli 2014).

Doch obwohl der Ausbau des Aftersales-/Servicegeschäfts im deutschen Maschinen- und Anlagenbau laut Studie hohe Priorität besitzt, „scheint die optimale Strategie noch nicht überall gefunden zu sein.“ Für eine bessere Erreichbarkeit planen zum Beispiel nur 34 % der Firmen, Onlinedienste einzuführen.

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Dieses Zögern begründet sich wohl nicht zuletzt im hohen zeitlichen wie finanziellen Aufwand, den die vorgelagerten Aufgaben mit sich bringen: Die Einführung von Online-Geschäftsmodellen beziehungsweise einer E-Commerce-Strategie verlangt die Prüfung eigener Geschäfts- und Kundenprozesse sowie die Auseinandersetzung mit modernen Servicetechnologien.

Und dennoch gilt: Wer den Anschluss an den Wettbewerb nicht verlieren möchte, muss den Veränderungen in der industriellen Wertschöpfungskette und den Ansprüchen von online-affinen Kunden und Geschäftspartnern gerecht werden. Reagieren Unternehmen auf deren Bedürfnisse und unterstützen sie beim Einkauf oder der Informationssuche mit einem Shop, Produktkatalog, einem Informations- oder Konfigurationssystem führt dies zu mehr Kundenzufriedenheit und sichert langfristige Kundenbindungen. Zudem hilft eine ausgefeilte E-Commerce-Strategie, die Effizienz von Verkaufsprozessen zu steigern und Prozesskosten zu reduzieren.

Mit einer Studie will der IT-Dienstleister Ageto den Weg in den B2B E-Commerce vereinfachen: Als Wegweiser verschafft es einen Überblick über die wichtigsten B2B E-Commerce-Technologien im deutschsprachigen Raum und dokumentiert ausführlich deren Hauptmerkmale, die unterstützten B2B-Szenarien sowie die Stärken und Schwächen. Die Analyse untersucht die Lösungen hybris Commerce-Suite, IBM Web-Sphere Commerce, Intershop 7, Magento-Enterprise Edition, Oracle ATG, Oxid E-Shop, SAP WCEM und Weco E-Selling hinsichtlich folgender Bewertungskriterien: Multisite Management, Funktionsumfang, Plattform, Time-to-Market, Kosten, Anbietereignung sowie die Eignung für unterschiedliche Unternehmensgrößen.

Funktionsvielfalt: Die Top-Lösungen

In der Spitzengruppe sieht die Analyse die E-Commerce-Lösungen Intershop 7, IBM Web-Sphere und hybris Commerce-Suite.

Intershop 7 ist eine vielseitige E-Commerce-Plattform für diverse Szenarien von B2C bis B2B2C. Für B2B gibt es Funktionen wie Quoting, Organisationsverwaltung, kundenspezifische Sortimente und Konditionen – im Gewand einer modernen B2C-Anwendung. Die weitreichenden Möglichkeiten für Merchandising- und Searchandising ragen im funktionalen Vergleich aller Lösungen heraus. Die Plattform bietet für B2B vergleichsweise die meisten Standardfunktionalitäten bei einer relativ überschaubaren Projektlaufzeit.

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