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Industrial Usability

Welche Kriterien ein HMI erfolgreich machen

| Autor: Karin Pfeiffer

Forscher des Fraunhofer-IAO untersuchen in einer aktuellen Studie, nach welchen Kriterien eine gute Mensch-Maschine-Schnittstelle funktioniert und welche HMI-Tools sich für welche Anwendung eignen. Die Ergebnisse stellen die Forscher auf dem Industrial Usability Day 2019 vor, für den aktuell der Call for Papers läuft.

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Die Blechnet-Schwesterzeitschrift Elektrotechnik Automatisierung sucht nutzwertige Beiträge für den Industrial Usability Day 2019 am 5. November in Würzburg.
Die Blechnet-Schwesterzeitschrift Elektrotechnik Automatisierung sucht nutzwertige Beiträge für den Industrial Usability Day 2019 am 5. November in Würzburg.
( Bild: ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design )

Wie sieht eine erfolgreiche UX-Strategie aus? Ein Glück in Sachen Alleinstellungsmerkmal: Eine für alle, die gibt es nicht. Eine gute Industrial Usability gilt nicht von ungefähr als wichtiger Wettbewerbsfaktor. Denn jede Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) in der industriellen Produktion hat ihre eigenen charakteristischen Koordinaten. Allerdings gibt es Erfolgskriterien, die funktionieren. Und es gibt HMI-Tools, die die Nutzerfreundlichkeit einer industriellen Applikation gezielt auf die User ausgerichtet herstellen können.

Nur welche HMI-Tools eignen sich für wen, wofür und wie? Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich das Fraunhofer IAO aktuell in seiner HMI-Studie in Kooperation mit der Blechnet-Schwesterzeitschrift Elektrotechnik Automatisierung.

HMI-Tools: Auswahlkriterien für die industrielle Praxis

Die Studie soll im wachsenden Segment der Industrial Usability einen praxisnahen Überblick über das Angebot an HMI-Tools im Markt schaffen. „Im Prinzip bekommt man mit jedem Tool eine HMI hin“, erklärt David Blank aus dem Team Interaction Design and Technologies am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart. „Allerdings eignet sich nicht jedes Tool auch für jede Anwendung gleich gut. In der Studie untersuchen wir deshalb auch, welche Ansätze es bei HMI-Tools gibt und für welchen Einsatz sie jeweils passen – und wie.“

Ziel der Studie ist es Blank zufolge nicht nur, einen Überblick über bestehende HMI-Tools zu erlangen, sondern „ganz konkrete Entscheidungskriterien für die Auswahl herauszufiltern, praxisrelevantes UX-Wissen zu vermitteln und mit einer klaren Orientierung bei Design- und Entwicklungsprozessen zu unterstützen“.

Die Studie HMI-Tools richtet sich an die Entscheider bei Maschinen- und Anlagenbauern ebenso wie an Entwickler, Usability Engineers, Konstrukteure, Screen-Designer oder Programmierer. Weil sich diese Zielgruppe alljährlich auf dem Industrial Usability Day trifft, wird das Fraunhofer IAO die Ergebnisse der Studie auf dem diesjährigen Kongress in Würzburg am 5. November 2019 vorstellen.

Übrigens: Wer ebenfalls auf dem Industrial Usability Day 2019 seine Expertise teilen möchte, kann sein Thema über das Online-Formular einreichen. Der Call for Papers läuft noch bis zum 30. April 2019.

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