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28. April 2017

Welttag für Arbeitssicherheit: Schutzkleidung kann Leben retten

| Redakteur: Frauke Finus

Weltweit riskieren Menschen ihre Gesundheit bei der Arbeit. Laut Schätzungen der International Labour Organisation (ILO) sterben täglich 6000 Menschen durch arbeitsbedingte Unfälle oder Krankheiten. Um auf das Thema aufmerksam machen, hat die ILO den „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ ins Leben gerufen. Heute, am 28. April 2017, findet der Aktionstag bereits zum 15. Mal statt.

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Schutzkleidung kann die Gesundheit schützen und sogar Leben retten.
Schutzkleidung kann die Gesundheit schützen und sogar Leben retten.
( Bild: Mewa )

Gefahren am Arbeitsplatz sind vielfältig: Säuren, Hitze, Flammen und Funken, elektrische Spannung, statische Aufladungen und mechanische Belastungen. Aber auch psychischer Stress – ausgelöst durch Zeitdruck oder Angst um den Arbeitsplatz – gilt zunehmend als Risikofaktor. Umso erfreulicher, dass es in Deutschland seit über 20 Jahren ein Arbeitsschutzgesetz gibt, das zum Ziel hat, die Gesundheit aller Beschäftigten zu sichern und zu verbessern.

Gesetzliche Pflicht: die Gefährdungsbeurteilung

Laut Arbeitsschutzgesetz müssen alle Gefahren in einem Betrieb analysiert und in der Gefährdungsbeurteilung dokumentiert werden. Zu jeder registrierten Gefährdung müssen Maßnahmen genannt werden, die die Gefahr mindern oder beseitigen können. Die Maßnahmen sind in drei Kategorien unterteilt:

• technische Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Schutztüren an Maschinen)

• organisatorische Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Unterweisung der Mitarbeiter)

• personenbezogene Maßnahmen (zum Beispiel Schutzkleidung)

Schutzkleidung kann die Gesundheit schützen und sogar Leben retten, wie der Textil-Managementspezialist Mewa mitteilt. Dazu sei es aber zwingend erforderlich, dass folgende Aspekte berücksichtigt werden:

• Die Schutzkleidung muss genau auf die Gefahren des Arbeitsplatzes abgestimmt sein.

• Die Beschäftigten müssen über ihre Schutzkleidung informiert sein und sie richtig tragen/einsetzen.

• Schutzkleidung muss normgerecht gewaschen und gewartet werden.

• Jede Änderung an der Schutzkleidung muss normgerecht ausgeführt werden.

Da das Thema Schutzkleidung sehr komplex und aufwendig ist, empfiehlt Mewa die Unterstützung durch Berater, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Präventionsexperten von Berufsgenossenschaften. Bei der Auswahl und Pflege der geeigneten Schutzkleidung helfen Textildienstleister. „Wir bieten Beratung und Tragetests an“, so Silvia Mertens, Dipl.-Ing. für Bekleidungstechnik und Fachberaterin für Schutzkleidung bei Mewa. „Mit unserem Service – Waschen, Warten, Nachrüsten der Schutzkleidung – unterstützen wir bei der Einhaltung von EU- und DIN-Normen. Das schützt die Beschäftigten und entlastet den Betrieb.“

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