Wenn beim Reinigen Funken fliegen, wird’s brenzlig

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Auf der Parts2Clean, die am 31.Mai beginnt, zeigt die Berufsgenossenschaft Holz und Metall wirksame Brandschutzmaßnahmen bei Reinigungstätigkeiten im Betrieb. Am Messestand ist eine Beratung mit Fachleute möglich.

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„Mit dem Funkenflugexponat veranschaulichen unsere Fachleute am Messestand die große Brandgefahr, die beispielsweise vom Funkenflug bei Winkelschleiferarbeiten in unmittelbarer Umgebung von leicht entzündlichen Materialien ausgeht“, sagt Dr. Albert Platz, Vorsitzender der Geschäftsführung der BGHM.
„Mit dem Funkenflugexponat veranschaulichen unsere Fachleute am Messestand die große Brandgefahr, die beispielsweise vom Funkenflug bei Winkelschleiferarbeiten in unmittelbarer Umgebung von leicht entzündlichen Materialien ausgeht“, sagt Dr. Albert Platz, Vorsitzender der Geschäftsführung der BGHM.
(Bild: BGHM)

Offen gelagerte leicht entzündliche Reinigungsflüssigkeiten, unverschlossene Abfalleimer mit brennbarem Inhalt oder auch herumliegende Metallspäne – oftmals reicht der sprichwörtliche Funke aus, um einen Brand zu verursachen. Beschäftigte im Bereich der Oberflächenreinigung oder -beschichtung (Galvanik) kommen im Arbeitsalltag vermehrt mit leicht entzündlichen Materialien in Kontakt. Eine systematische Vermeidung potenzieller Brandquellen ist hier besonders wichtig. Aus diesem Grund informieren die Fachleute von BGHM und FBHM auf der Weltleitmesse für Teile- Oberflächenreinigung Parts2Clean in Stuttgart vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 am Messestand in Halle 5 Stand F49 über einen wirksamen und nachhaltigen Brandschutz.

Anhand eines Exponats demonstrieren die Fachleute auf dem Messestand, wie schnell Funken überspringen und Brände auslösen können. „Mit dem Funkenflugexponat veranschaulichen unsere Fachleute die große Brandgefahr, die beispielsweise vom Funkenflug bei Winkelschleiferarbeiten in unmittelbarer Umgebung von leicht entzündlichen Materialien ausgeht. Die sorgfältige Beachtung des Brandschutzes sowie Ordnung und Sauberkeit sollte daher für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Mit einer ausführlichen und individuellen Beratung leisten wir mit unserem Messestand einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit“, sagt Dr. Albert Platz, Vorsitzender der Geschäftsführung der BGHM.

Gute Fachberatungen vor Ort

Zu den weiteren Arbeitsschutzthemen gehören unter anderem Informationen zum richtigen Schutz der Haut, zur neuen Gefahrstoffkennzeichnung sowie zur Vermeidung einseitiger Bewegungsabläufe und Arbeitshaltungen. Ebenso können sich Hersteller und Betreiberinnen und Betreiber von Reinigungseinrichtungen fachlich fundiert beraten lassen. Im direkten Gespräch mit den Fachleuten können alle relevanten Sicherheitsaspekte bei der Behandlung von Werkstückoberflächen mit Reinigungsflüssigkeiten geklärt werden: Neben Informationen zur Anwendung nationaler Vorschriften, europäischer Richtlinien und Normen sowie des Regelwerkes der BGHM und der DGUV beinhaltet dies auch Fragen zur Prüfung und Zertifizierung von Reinigungsanlagen.

Größtes Organ mit hohem Schutzbedarf

Ein weiteres Beratungsangebot befasst sich mit dem größten Organ des Menschen: der Haut. Äußere Einflüsse und Beanspruchungen sowie ein oftmals intensiver Kontakt mit Reinigungssubstanzen machen einen besonderen Schutz dieses durchschnittlich zwei Quadratmeter großen Körperteils notwendig. Wer möchte, kann am BGHM-Stand mit einem Hautscreening den aktuellen Zustand der Haut ermitteln lassen. Dafür nimmt eine Kamera Nahaufnahmen der Hautoberfläche auf, die stark vergrößert auf einem Monitor erscheinen. Die Fachleute geben Tipps zu geeigneten Schutzmaßnahmen, Pflegehinweisen sowie zur Prävention von Hauterkrankungen.

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