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Störungsfreier Urlaub Wenn das Büro nervt – Werfen Sie ihr Handy einfach in den Pool!

| Redakteur: Jürgen Schreier

Endlich Urlaub! Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen im Ohr, Sonne im Gesicht: Entspannung pur - bis das Handy klingelt - das Geschäftshandy! Im wohlverdienten Urlaub vom Chef oder Kollegen gestört zu werden, seit dem Einzug von Smartphone und Co. ist das keine Seltenheit mehr.

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Kaum hat man sich entspannt zurückgeleht, schon klingelt das Handy: der Chef ist dran oder ein(e) liebe(r) KollegIn.
Kaum hat man sich entspannt zurückgeleht, schon klingelt das Handy: der Chef ist dran oder ein(e) liebe(r) KollegIn.
(Bild: public-domain-image.com/Paolo Neo )

Wie eine aktuelle Studie von lastminute.de, der Website für spontane Reisen, zeigt, sägen die Nervensägen aus dem Büro häufig auch im Urlaub an den Nerven. In Deutschland wurden 62 % im Urlaub schon einmal arbeitsbedingt kontaktiert – meist via Telefon und zwar auf der privaten Nummer.

Telefonanruf aus dem Büro stresst mehr als ein Bungee-Sprung

Die Untersuchung zeigt zudem: Ein einziger Telefonanruf oder eine E-Mail aus dem heimischen Büro verursacht tatsächlich mehr Stress als ein waghalsiger Bungee-Sprung. Die Studie - eine Kombination aus einer wissenschaftlichen Untersuchung im Labor und einer repräsentativen Umfrage mit 6500 Europäern, 1000 davon in Deutschland - wurde von lastminute.de in Auftrag gegeben:

Untersucht wurden die Auswirkungen, die auftreten, wenn man eigentlich abschalten will, aber einfach nicht kann. In Zusammenarbeit mit dem Neuropsychologen Dr. David Lewis wurde erstmals im Labor nachgewiesen, wie der Körper auf Stress reagiert - ausgelöst durch Telefonanrufe, E-Mails oder Textnachrichten vom Arbeitsplatz - während er sich eigentlich im wohlverdienten Urlaub erholen sollte.

Nervensäge Nr. 1 – die KollegInnen

Wer nun denkt, es ist der Chef, der die Mitarbeiter im Urlaub stört, liegt falsch: es sind vor allem die Kollegen (45 %) die kurzerhand anrufen, und nicht die Vorgesetzten (40 %). Bei 12 % waren es die eigenen Mitarbeiter, bei 11 % ein anderer Mitarbeiter des Unternehmens und bei 8 % erfolgte die Ruhestörung durch einen externen Geschäftspartner.

Im Durchschnitt kommt so über eine Stunde zusammen, die Deutsche während eines einwöchigen Urlaubs für die Arbeit opfern. 54 % der Befragten meinten übrigens selbst, dass die gestellten Fragen vollkommen unwichtig waren. Nicht verwunderlich bei Themen wie unter anderem Büroklatsch, die Bewässerung der Büropflanzen oder die Frage, wie man die Glühbirnen wechselt. Immerhin 23 % gaben an, nach dem Status eines Projektes gefragt worden zu sein.

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