Suchen

Roemheld

Werkzeuge in Presse und Spritzgießmaschine ölfrei spannen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Automatisch und, wie Roemheld betont, ölfrei, fixieren die neuen elektromechanischen Keilspanner mit programmierbarer Steuerung Spritzgieß- und Presswerkzeuge.

Firmen zum Thema

Roemhelds neuer programmierbarer, elektromechanischer Keilspanner steht, wie es heißt, für eine ölfreie Werkzeugspannung im Hinblick auf den Einsatz in Spritzgießmaschinen und Pressen. Der Installationsaufwand sei gering und die Intergration in die Maschinensteuerung kein „Hexenwerk“.
Roemhelds neuer programmierbarer, elektromechanischer Keilspanner steht, wie es heißt, für eine ölfreie Werkzeugspannung im Hinblick auf den Einsatz in Spritzgießmaschinen und Pressen. Der Installationsaufwand sei gering und die Intergration in die Maschinensteuerung kein „Hexenwerk“.
( Bild: Roemheld )

Werkzeuge lassen sich jetzt automatisiert und hydraulikfrei mit den neu entwickelten, elektromechanischen Keilspannern von Roemheld packen, heißt es. Sie zeichnen sich außerdem durch programmierbare Antriebe, hohe Spannkräfte und eine mechanische Selbsthemmung aus, so Roemheld. Die Newcomer seien überall dort eingesetzbar, wo das Arbeiten an Pressentischen und -stößeln, Schiebetischen und Spritzgießmaschinen ein ölfreies Spannsystem mit hohen Sicherheitsstandards verlange.

Nachrüstbares Spannsystem mit Industrie-4.0-Faktor

Außer der Spann- und Löseposition werden durch die Stromaufnahme der Systeme die Geschwindigkeit des Spannbolzens und die erreichte Spannkraft gemessen, wie der Hersteller erklärt. Über ein Steuermodul, das zu jedem Spannelement mitgeliefert werde, sollen darüber hinaus noch die Position und die Spannkraft einstellbar werden. Die Positionsüberwachung ist dabei platzsparend im Antrieb integriert. In Verbindung mit dem programmierbaren Antrieb erlaube die Übertragung unterschiedlicher Zustandssignale den automatischen Betrieb und mache den Keilspanner zu einem optimalen Industrie-4.0-Element.

Das Steuermodul ist dabei frei programmierbar, sagt Roemheld, hat unterschiedliche Schnittstellen und lässt sich rasch in die vorhandene Maschinensteuerung integrieren. Für die Installation seien nur wenige Kabel erforderlich, eine hydraulische Verrohrung brauche es dazu gar nicht. Laut Roemheld bietet sich der elektromechanische Keilspanner deshalb optimal zum Nachrüsten vorhandener Anlagen an.

Spannt auch bei Stromausfall noch sicher

Beim Standardantrieb könnten die Spann- und die Löseposition des Bolzens bis zum maximalen Hubwert von 25 mm frei festgelegt werden. Ebenfalls wählbar ist die Geschwindigkeit, mit der der Spannbolzen fährt, heißt es weiter. Für den Fall, dass die Werkzeugspannränder etwas nachgeben sollten, ließe sich das direkt an der Spannstelle kompensieren.

Auch bei einer Unterbrechung der Energieversorgung sei das Werkzeug aufgrund der mechanischen Selbsthemmungseigenschaften von Keilspannern sicher fixiert. Die Antriebsprogrammierung, einschließlich der zuletzt eingegebenen Werte, bleibt bei einem Stromausfall ebenfalls erhalten, wie Roemheld anmerkt.

Für die neue 24-V-Variante wurden die Haltekräfte außerdem deutlich gesteigert: Bei einer Stromaufnahme von nur 3,8 A seien nun bis zu 240 kN erreichbar. Damit könnten Werkzeuge auch auf kleinem Raum mit hohen Haltekräften gespannt werden. Auch verfügt die neue Version über einen hochwertigen Korrosionsschutz für den Antrieb.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45408320)

Roemheld; Bild: Roemheld; ; Aida; Vogel Communications Group GmbH & Co. KG; Design Tech; VBM; Mack Brooks; Schall; BVS; Bomar; Microstep; Kjellberg Finsterwalde; J.Schmalz; Mafac; Geiss; Hypertherm; ©natali_mis - stock.adobe.com; Dillinger; Tata Steel; IKT; Schöller Werk; Vollmer; 3M; Mewa; © momius - Fotolia; Deutsche Fachpresse; Vogel Communications Group ; MPA Stuttgart; Gesellschaft für Wolfram Industrie