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Werkzeuge Werkzeughersteller Mapal Dr. Kress meldet „ermutigende Entwicklung“

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Das Tal der Tränen ist durchschritten. Nach einem Umsatzeinbruch im Krisenjahr 2009 um rund 35% auf 215 Mio. Euro steuert der Werkzeugspezialist Mapal wieder auf Wachstumskurs.

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Mapal-Chef Dr. Dieter Kress: „Der Geschäftsverlauf in den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 ist durchaus ermutigend. Die Kunden in aller Welt bestellen wieder. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die Nachfrage teilweise um bis zu 40% zu.“ Bild: Kuttkat
Mapal-Chef Dr. Dieter Kress: „Der Geschäftsverlauf in den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 ist durchaus ermutigend. Die Kunden in aller Welt bestellen wieder. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die Nachfrage teilweise um bis zu 40% zu.“ Bild: Kuttkat
( Archiv: Vogel Business Media )

Wieder aufwärts geht es beim Aalener Werkzeugspezialisten Mapal. Wie Firmenchef Dr. Dieter Kress anlässlich einer Pressekonferenz erläuterte: „Die Entwicklung des Geschäfts in den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 ist durchaus ermutigend. Die Kunden in aller Welt bestellen wieder. Viele neue Projekte beleben Auftragseingang und Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die Nachfrage teilweise um 40% zu.“

Impulse kommen vor allem aus Asien

Dabei kommen die Impulse vor allem aus Asien. „Wir sind sehr froh, dort so gut aufgestellt zu sein und einen engen Kontakt zu den Kunden in China, Korea, Indien und Japan zu haben“, betonte Kress. Mit erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, auch im Krisenjahr 2009, hat das Aalener Familienunternehmen seine Technologie-Marktführerschaft auf speziellen Gebieten weiter ausgebaut und innovative Produkte auf den Markt gebracht, mit denen Kunden ihre Fertigungsprozesse zuverlässig vereinfachen, verbessern und kostengünstig gestalten können. „Darauf kommt es jetzt und in naher Zukunft ganz besonders an“, ist Kress überzeugt.

Neues Werkzeugspannfutter High Torque Chuck mit guten Dämpfungseigenschaften

Eine der jüngsten Entwicklungen ist das Werkzeugspannfutter High Torque Chuck (HTC) auf Basis eines Dehnspannfutters. „Dieses Spannfutter vereint die guten Dämpfungseigenschaften der Hydrodehntechnik und die hohen Haltekräfte eines Schrumpffutters“, betonte Peter Tausend, Geschäftsführer der Mapal-Tochter WTE Präzisionstechnik GmbH.

Beim Fräsen von Vollnuten in C45 zeigte ein Vergleich, dass das neue Spannfutter eine Nuttiefe von 14 mm erreicht, bis erste Rattermarken auftreten. Das herkömmliche Dehnspannfutter erreicht nur eine Tiefe von 8 mm, das Schrumpffutter nur von 4 mm.

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