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VDW Werkzeugmaschinen: Gedämpfter Jahresausklang

Redakteur: Jürgen Schreier

Im 4. Quartal 2013 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahr um 6 %. Die Inlandsbestellungen zogen um 3 % an, die Auslandsbestellungen notierten 11 % unter Vorjahr. Im Gesamtjahr 2013 lag das Minus bei 6 %. Das Inlandsgeschäft gab um 7 % nach, das Auslandsgeschäft um 6 %.

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Dr. Wilfried Schäfer zur Entwicklung in der Umformtechnik: „Der Bereich legt eine Verschnaufpause ein, die großen Projekte des Hauptabnehmers Automobilindustrie sind zunächst abgearbeitet.“
Dr. Wilfried Schäfer zur Entwicklung in der Umformtechnik: „Der Bereich legt eine Verschnaufpause ein, die großen Projekte des Hauptabnehmers Automobilindustrie sind zunächst abgearbeitet.“
(Bild: VDW)

„Damit endete das Jahr für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie recht unspektakulär“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Das letzte Quartal habe im Hinblick auf eine stabile Auswärtsentwicklung der Bestellungen einen kleinen Rückschlag gebracht.

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Umformtechnik hängt durch

Dennoch habe die Auftragseingangsentwicklung im zweiten Halbjahr 2013 eindeutig ins Plus gedreht. Die Umformtechnik, Erfolgsgarant für die Produktionsentwicklung im Jahr 2013, hatte im vierten Quartal ein Viertel ihrer Bestellungen eingebüßt. „Der Bereich legt eine Verschnaufpause ein, die großen Projekte des Hauptabnehmers Automobilindustrie sind zunächst abgearbeitet“, so Schäfer. Im Gesamtjahr 2013 sank der Auftragseingang für die Umformtechnik um 2 %. Die Bestellungen von Zerspanungstechnik fielen um 8 %.

2014 setzt die Branche wieder auf einen Bestellzuwachs von rund 10 %, der gleichermaßen aus dem Inland wie dem Ausland kommen soll.

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