Trumpf Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller baut Standort Ditzingen aus

Redakteur: Jürgen Schreier

Ditzingen (js) – Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trunpf baut seinen zentralen Standort in Ditzingen weiter aus. Das Stammwerk wird um ein Drittel der Fläche vergrößert.

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Mit der TruLaser-Cell-Serie 7000 von Trumpf stehen dem Fertiger alle Möglichkeiten der Laserbearbeitung offen – ob Schneiden oder Schweißen, drei- oder zweidimensionale Werkstücke, Einzelteil- oder Serienfertigung.
Mit der TruLaser-Cell-Serie 7000 von Trumpf stehen dem Fertiger alle Möglichkeiten der Laserbearbeitung offen – ob Schneiden oder Schweißen, drei- oder zweidimensionale Werkstücke, Einzelteil- oder Serienfertigung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ditzingen (js) – Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trunpf baut seinen zentralen Standort in Ditzingen weiter aus. Das Stammwerk wird um ein Drittel der Fläche vergrößert. Das Technologieunternehmen baut ein neues Entwicklungszentrum für Werkzeugmaschinen und erweitert die bestehende Laserfabrik.

Der Baubeginn für das 50-Mio.-Euro-Projekt ist für Herbst 2007 vorgesehen. Die ersten Mitarbeiter sollen Mitte 2009 in die neuen Gebäude mit insgesamt rund 30000 m² Nutzfläche einziehen. Mit dem Bau bereitet das Familienunternehmen seinen größten Standort auf weiteres Wachstum vor.

Ausbau – ein Plädoyer für den Standort Deutschland

Auf einer Pressekonferenz erklärte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller: „Teil unserer Wachstumsstrategie ist, die Standorte in Deutschland mindestens zu halten oder auszubauen.“ Mit der geplanten Standorterweiterung lösen die Ditzinger auch eine Zusage ein, die sie den Mitarbeitern in einer Vereinbarung zu einem Bündnis für Arbeit gaben. Außerdem verfolgt Trumpf mit der Erweiterung das Ziel, bislang in angemietete Räume ausgelagerte Abteilungen an den Standort zurückzuholen. Zugleich sollen bestehende ältere Werksteile renoviert werden, wofür das Unternehmen Ausweichflächen benötigt.

Applikationszentrum Lasertechnik geplant

Die neuen Gebäude sollen an der Ditzinger Dieselstraße in westlicher Richtung entstehen. Direkt im Anschluss an die heutige Laserfabrik ist ein Bürogebäude und ein Applikationszentrum für das Trumpf-Geschäftsfeld Lasertechnik geplant. Der Bereich Werkzeugmaschinen erhält zwei neue Gebäude. Ein Entwicklungstrakt und eine Halle für Produktion und Entwicklung.

Insgesamt sollen bis zu 800 Mitarbeiter in den beiden Bürogebäuden Platz finden. Damit ist der Standort für bis zu 3000 Mitarbeiter ausgelegt. In Ditzingen hat das Unternehmen zurzeit 2000 Beschäftigte. –

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