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Fachkräfte langfristig binden

Wettbewerbsvorteil Wohlfühlfaktor

| Redakteur: Jürgen Schreier

Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Generation Y: Unternehmen stehen mehr denn je vor der Herausforderung, gute Mitarbeiter langfristig zu halten. Doch ein hohes Gehalt allein reicht nicht mehr aus. Auch der persönliche Wohlfühlfaktor entscheidet heute über den Verbleib im Unternehmen.

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"Die Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag ist entscheidend für die Atmosphäre der weiteren Zusammenarbeit", erklärt Rudolf Schuler, Sales Director Central Europe von Silkroad Technology.
"Die Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag ist entscheidend für die Atmosphäre der weiteren Zusammenarbeit", erklärt Rudolf Schuler, Sales Director Central Europe von Silkroad Technology.
( Bild: Silkroad )

In der Bewerbungsphase bemühen sich Unternehmen meist sehr um die zukünftigen Mitarbeiter. Die Kandidaten fühlen sich wie auf Händen getragen. Doch kaum ist der Arbeitsvertrag unterschrieben, lässt diese Fürsorge oft schlagartig nach. Ein gravierender Fehler: „Die Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag ist entscheidend für die Atmosphäre der weiteren Zusammenarbeit“, erklärt Rudolf Schuler von Silkroad Technology, einem führenden Anbieter von Talentmanagement-Lösungen. „Fühlt sich der neue Mitarbeiter in dieser Zeit allein gelassen, prägt dies das Bild des zukünftigen Arbeitgebers auf lange Sicht.“

Antritt einer neuen Stelle geht oft mit sozialen Veränderungen einher

Denn der Antritt einer neuen Stelle geht in vielen Fällen mit sozialen Veränderungen einher. Der Mitarbeiter und seine Familie müssen den Umzug organisieren, sich in einer neuen Stadt zurechtfinden und einen Berg Bürokratie bewältigen.

Schuler: „Muss der Mitarbeiter all dies allein stemmen, bleiben Vorfreude und Motivation für die neue Stelle auf der Strecke und er bereut möglicherweise seine Entscheidung.“ Bemüht sich das Unternehmen aber von Anfang an, den neuen Mitarbeiter aktiv bei der Integration in sein neues Umfeld zu unterstützen, entsteht eine emotionale Bindung an das Unternehmen – und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Time-to-productivity verkürzen

Bei dieser Integration – HR-Fachleute sprechen vom Onboarding – geht es nicht nur um eine fachliche Integration und somit um eine Verkürzung der time-to-productivity, sondern um eine Gesamteinbindung des neuen Kollegen. Besonders wichtig ist dabei eine durchgängige Kommunikation. Viele Unternehmen verfügen jedoch nicht über die Ressourcen, um neue Mitarbeiter schon vor der Arbeitsaufnahme zu betreuen.

Hier kann eine IT-Lösung wie beispielsweise Red-Carpet von Silkroad Unterstützung bieten, da sie eine Automatisierung und Strukturierung der Onboarding-Prozesse ermöglicht und somit den Aufwand für das Unternehmen minimiert. In jedem Fall sollten Arbeitgeber ihren neuen Mitarbeitern bei der Integration von Anfang an zur Seite stehen.

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