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3D-Experience Customer Forum Wie sich die Produktion optimieren lässt

| Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Auf seinem 3D-Experience Customer Forum in Mannheim will Dassaut Systèmes Unternehmen aus der Industrie den Zugang zur virtuellen Welt erleichtern – sowohl für virtuelle Produkte als auch für die virtuelle Produktion.

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Die Produktion in Deutschland ist stark, doch der Wettbewerb ebenso. Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath: „Wir müssen deshalb lernen, das, war wir haben, zu optimineren.“
Die Produktion in Deutschland ist stark, doch der Wettbewerb ebenso. Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath: „Wir müssen deshalb lernen, das, war wir haben, zu optimineren.“
(Bild: Michel)

Die dafür zur Verfügung stehende Software-Plattform 3D-Experience verbindet alle an der Produktentstehung und -entwicklung beteiligten Akteure. Damit bietet sie eine optimale Voraussetzung, die Idee von Industrie 4.0 in der Produktion umzusetzen.

„Besonders die Entwicklungen rund um Industrie 4.0 spielen uns in die Hände, da auch wir die virtuelle mit der reellen Welt zusammenbringen wollen“, so Andreas Barth, Managing Director Eurocentral von Dassault Systèmes. Diese Initiative stand auch im Mittelpunkt der Keynote von Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer IAO, zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung.

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Prof. Dr. Spath erklärt, dass die Produktion in Deutschland bis heute Treiber für Wertschöpfung und Beschäftigung ist. Die hohe Anzahl an Beschäftigten in der Produktion habe geholfen, die Wirtschaftskrise 2008/2009 schnell zu überstehen und wirtschaftlich weiter zu wachsen. Doch trotz Abschwächung wächst die chinesische Wirtschaft noch immer viel schneller – ebenso die anderen BRIC-Staaten. Der Wettbewerb und der Preisdruck sind also hoch. „Wir müssen deshalb lernen, das, war wir haben, zu optimieren“, so Spath weiter.

Mit IT Konstruktion und Produktion besser miteinander vernetzen

Besonders in der IT sei in dieser Hinsicht noch viel zu tun mit dem Ziel, Konstruktion und Produktion besser zusammenführen. Spath sieht eine große Herausforderung darin, durchgängige Instrumente zur Verfügung zu stellen. Mit einer durchgängigen Lösung würde auch das Qualität-Kosten-Verhältnis verbessert. Spath fordert dafür eine gemeinsame Kommunikationsplattform (zum Beispiel ein Social Web), qualifizierte Technik und IT, sowie definierte Workflows und Prozessdokumentation. Einen Beitrag dazu kann die 3D-Experience Plattform von Dassault Systèmes leisten.

Philippe Laufer, CEO Catia, stellte dazu die wichtigsten Neuheiten der Version 6 Release 2013x der 3D-Experience Plattform vor. Dort werden Konstrukteure, Ingenieure, Hersteller, Zulieferer und über einen sozialen und vernetzten Bereich sogar die Endverbraucher bereits miteinander vernetzt. Zudem wurde in diesem Release die Suche, Zugänglichkeit und Analyse von großen Datenmengen vereinfacht – eine Basis für die bessere Zusammenarbeit und durchgängige Datennutzung. Wie Laufer erklärt, schafft diese Business Plattform die Möglichkeit, nicht nur physische Produkte zu entwickeln – das allein genüge nicht mehr – sondern auch eine Verkaufsstrategie und ein komplettes Konzept dafür.

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