Transfluid Wirtschaftlicheres Biegen und Trennen kompakter Geometrien

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Bei kurzen, kompakten Rohrgeometrien besteht das Problem, dass mit Standardverfahren der Materialverlust extrem hoch ist, wenn nach dem Biegen die Rohre getrennt werden müssen. Transfluid Maschinenbau hat auf individuellen Kundenwunsch hin eine spezielle Kombination aus Biege- und Trennverfahren entwickelt.

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Die Kombination aus Biege- und Trenn-Verfahren reduziert Nebenzeiten und ist somit besonders wirtschaftlich. Außerdem kommt es pro Geometrie zu einer durchschnittlichen Materialersparnis bis zum zweifachen Rohrdurchmesser. (Bild: Transfluid)
Die Kombination aus Biege- und Trenn-Verfahren reduziert Nebenzeiten und ist somit besonders wirtschaftlich. Außerdem kommt es pro Geometrie zu einer durchschnittlichen Materialersparnis bis zum zweifachen Rohrdurchmesser. (Bild: Transfluid)

Die Biegemaschine, die auf der Tube 2012 gezeigt wird, ist in allen Achsen und Bewegungen elektrisch angetrieben. Sie verfügt über drei Biegeebenen. Auf einer weiteren Ebene kann das Rohr mit Messern genau und nahezu beschädigungsfrei getrennt werden. Ohne weiteren Nachbeschnitt ist damit laut Unternehmen die sofortige Verarbeitung des Werkstücks in weiteren Prozessen sichergestellt. Die Neuentwicklung kann Rohre bis 140 × 2 D biegen und fertigen.

Weil das Laden von Zuschnitten entfalle und Nebenzeiten reduziert seien, werde eine besondere Wirtschaftlichkeit erreicht. Pro Geometrie kommt es zu einer durchschnittlichen Materialersparnis bis zum zweifachen Rohrdurchmesser bis zu sechs Meter. Für den wirtschaftlichen Vorsprung sorgt auch die Rohrnutzlänge der Maschine. Nach dem Beladen können die gewünschte Geometrie und der erste Bogen der nachfolgenden Geometrie gebogen werden. Interessant sei dies beispielsweise für die Herstellung von Abgasrohren.

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