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Wirtschaftsvereinigung Stahl fürchtet höhere Steuerlast

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Die Wirtschaftsvereinigung Stahl, Düsseldorf, warnt vor einer höheren Steuerlast für die Stahlverarbeiter. Das von der Bundesregierung beschlossene Sparprogramm zur notwendigen Haushaltskonsolidierung dürfe das Wirtschaftswachstum nicht beschränken, wie der Verband der Stahlverarbeiter mitteilt.

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Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, macht sich gegen eine steigende Ökosteuer stark. Bild: Handge
Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, macht sich gegen eine steigende Ökosteuer stark. Bild: Handge
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Entlastungen bei der Ökosteuer müssen für die energieintensiven Industrien erhalten werden, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu gewährleisten“, sagt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Dies sei bei der Einführung der Ökosteuer im Jahr 1999 der Sinn der ermäßigten Steuersätze für das produzierende Gewerbe gewesen. Im Gegenzug hatte die Stahlindustrie zugesagt, in einer freiwilligen Selbstverpflichtung die CO2-Emissionen von 1990 bis 2012 um 22% zu verringern.

„Wir halten uns an diese Verpflichtung und erwarten, dass auch die Bundesregierung ihre Zusage einhält“, wie Kerkhoff erläutert. Die Energie- und Stromkosten in Deutschland gehörten zu den höchsten der Welt. In Zeiten steigender Rohstoffkosten, hoher Energiekosten und einer noch fragilen Konjunktur brauche die Stahlindustrie Entlastungen und keine zusätzlichen Belastungen. „Wir machen uns große Sorgen über die weitere Entwicklung des EU-Emissionsrechtehandels, und nun kommen Unsicherheiten bei der Ökosteuer dazu“, so der Präsident des Stahlverbandes.

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