IPF Electronic Zeilensensor ermöglicht zuverlässige Doppelblechkontrolle

Autor / Redakteur: Christian Fiebach / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Beim Abarbeiten gestapelter Bleche muss sichergestellt werden, dass diese einzeln gefasst werden. Ein Zeilensensor dient dazu, einen vordefinierten Bereich einer rund 2 mm dicken Kante der Karosseriebleche zu detektieren. Damit wird erreicht, dass der Roboter stoppt, sobald sich mehr als ein Blech in der Aufnahme befindet.

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Bei einem Automobil-hersteller werden mehrere übereinander-gestapelte Karosserie-bleche einem Roboter zugeführt, der jeweils ein Blech von dem Stapel für die Weiter-verarbeitung auf-nehmen soll.
Bei einem Automobil-hersteller werden mehrere übereinander-gestapelte Karosserie-bleche einem Roboter zugeführt, der jeweils ein Blech von dem Stapel für die Weiter-verarbeitung auf-nehmen soll.
(Bild: IPF Electronic)

Kein anderer Industriezweig baut in der Produktion wohl so sehr auf einen hohen Automationsgrad wie die Automobilindustrie. Dennoch gibt es immer wieder Prozessbereiche, in denen die praktische Umsetzung dem erklärten Willen deutliche Grenzen setzt.

Wie stellt man beispielsweise sicher, dass ein Roboter von einem Stapel dünner Karosseriebleche wirklich nur ein Blech zur Weiterverarbeitung aufnimmt? Eine Frage, die sich mit einer intelligenten Sensorlösung von IPF Electronic beantworten lässt.

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Übereinandergestapelte Bleche werden einem Roboter zugeführt

Bei einem Automobilhersteller werden mehrere übereinandergestapelte Karosseriebleche einem Roboter zugeführt, der jeweils ein Blech von dem Stapel für die Weiterverarbeitung aufnehmen soll. Weil die Bleche Rückstände von Öl aufweisen können, besteht die Gefahr, dass sie aneinanderhaften und der Roboter somit mehr als ein Karosserieteil aufnimmt.

Um eine reibungslose Weiterverarbeitung sicherzustellen, soll eine Sensorlösung eine Doppelblechkontrolle durchführen und mit einem entsprechenden Signal an die SPS der Anlage den Roboter stoppen, sobald sich mehr als ein Blech in seiner Aufnahme befindet.

Mehrere Systeme wurden an der Anlage getestet, jedoch brachte keine Lösung den erwünschten Erfolg, denn der zu detektierende Bereich beschränkt sich auf eine nur wenige Millimeter dicke Blechkante.

Karosserieblechkante mit 2 mm Dicke wird von Zeilensensor erfasst

Die Spezialisten von IPF Electronic schlugen nach eingehender Analyse der Applikation den Einsatz eines Zeilensensors der Serie OY340145 vor (Bild 1 – siehe Bildergalerie). Diese Zeilensensoren arbeiten im Auflicht- beziehungsweise Tastbetrieb, wobei das Messobjekt mit einer Ringbeleuchtung, bestehend aus neun LED, angeleuchtet wird.

In dieser Applikation wählte man eine Ringbeleuchtung aus Weißlicht-LED mit fest eingestellter Leistung. Im konkreten Fall sollte der Zeilensensor eine rund 2 mm dicke Kante des Karosserieblechs detektieren und dabei sicherstellen, dass der Roboter nicht mehr als ein Blech greift.

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