Forschung & Entwicklung

Zugang zu Wissenschaft für KMU

| Redakteur: Beate Christmann

Als, nach eigenen Angaben, erste deutsche Hochschule bietet die Universität Stuttgart über den neuen Go-Future-Klub kleinen und mittleren Unternehmen einen exklusiven Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen.
Als, nach eigenen Angaben, erste deutsche Hochschule bietet die Universität Stuttgart über den neuen Go-Future-Klub kleinen und mittleren Unternehmen einen exklusiven Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen. (Bild: Universität Stuttgart)

Mit dem Go-Future-Klub tritt die Universität Stuttgart in Kontakt mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Gegen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag erhalten KMU Zugang zu exklusiven Veranstaltungen, zu den Ressourcen der Universität sowie Kontakt zu hochqualifiziertem Personal.

Als erste deutsche Hochschule bietet die Universität Stuttgart kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen exklusiven Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen. Dazu müssen die KMU einen jährlichen Mitgliedsbeitrag entrichten. Der Go-Future-Klub soll ausschließlich der Zusammenarbeit zwischen diesen Unternehmen und der Wissenschaft dienen. Offizielle Vorstellung des Go-Future-Klubs ist am 15. März 2017.

Potenziale ausschöpfen

Die Universität Stuttgart will ganz bewusst neue Wege mit den KMU gehen, da diese, anders als Großkonzerne, das Potenzial bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen noch nicht ausgeschöpft hätten. „Mit dem Go-Future-Klub machen wir attraktive Angebote für die langfristige Sicherung ihrer Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit“, so der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel. Er fährt fort: „Zudem erhalten die Studierenden umgekehrt wertvoll Einblicke in Arbeitsfelder der Zukunft.“

Der wirtschaftliche Druck vor allem auf KMU haben laut Ressel in den vergangenen Jahren stark zugenommen: Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Fachkräftemangel stellen diese vor immer neue Herausforderungen und auch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt fordern von allen Beteiligten in der Wirtschaft neue Denkansätze.

Hidden Champions ins Bewusstsein rücken

Ressel spezifiziert: „Oft zieht es die Studierenden zu den weltweit renommierten Konzernen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der wirtschaftliche Erfolg und die Innovationsfähigkeit Deutschlands auch in erheblichem Maß auf der Kreativität des Mittelstands beruhen. Wir wollen unseren Studierenden daher die Attraktivität dieser Hidden Champions stärker bewusst machen.“

Der Go-Future-Klub sei, so der Rektor, eine neue Initiative mit einem breiten und attraktiven Angebot. Der Leistungskatalog reiche vom Zugang zu persönlichen Ansprechpersonen an der Universität, wissenschaftlichen Foren bis hin zu direkten Kontakten zu Studierenden und Wissenschaftlern. Darüber hinaus haben die Unternehmen die Möglichkeit, an exklusiven Veranstaltungen der Universität im In- und Ausland teilzunehmen.

Vorstellung am 15. März 2017

Der Go-Future-Klub basiert auf einer Idee zweier Stuttgarter Unternehmer, die zusammen mit der Universität Stuttgart entwickelt wurde. Gründer des Go-Future-Klubs sind die Geschäftsführer von Suxes, Jürgen Fürst, und DAU Kommunikation, Christian Dau.

Am 15. März 2017 stellt der Rektor der Universität Stuttgart den Go-Future-Klub und dessen Leistungen erstmals im Rahmen einer Informationsveranstaltung vor. Die Mitgliedschaft ist an einen jährlichen Mitgliedsbeitrag geknüpft, der sich an der Mitarbeiterzahl des jeweiligen Unternehmens orientiert.

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