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Rofin

Alles im Griff – Laserschweißen vom Rohr-Halbzeug bis zum Türgriff

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Bei Esta Rohr stellte man schon 2005 die erste Rohrschweißanlage von WIG auf Laserschweißen um und hat seit einigen Jahren komplett umgesattelt. Unterstützt wurde und wird Esta Rohr dabei vom Hamburger Laserspezialisten Rofin, der sowohl die CO2-Slab-Laserstrahlquellen als auch die Rohrschweißsysteme mit integrierter Prozesssensorik (Profile Welding System PWS) lieferte. Bereits seit mehr als 10 Jahren verbindet Esta Rohr mit Rofin eine sehr gute und von partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägte Geschäftsbeziehung. „Das alles haben wir durch Herrn Pitzer natürlich gehört und uns dann ebenfalls an die Hamburger gewendet“, berichtet Reinhold Reitz. „Die ersten Kontakte waren direkt sehr positiv, so dass wir erste Versuche zur Machbarkeit in Auftrag gegeben haben“, fügt er hinzu. Darüber hinaus war Rofin im Werk Stadtallendorf bereits bekannt, denn drei Beschriftungslaser sind seit vielen Jahren in der Produktion im Einsatz.

Umsetzung in Rekordzeit

Die rsten Versuche zum Verschweißen von Vierkant-Stahleinsätzen mit Edelstahlgriffen im Hamburger Applikationslabor lieferten vielversprechende Ergebnisse, so dass schon bald das erste Grobkonzept der neuen Anlage im hauseigenen Sondermaschinenbau von HOPPE erstellt wurde. Von der ersten Idee bis hin zur Umsetzung und Inbetriebnahme der Laseranlage vergingen nur knapp sechs Monate, in denen Reinhold Reitz und sein Kollege und Projektleiter Manfred Ludwig insgesamt dreimal das Hamburger Applikationslabor besuchten. Versuche mit und ohne Prozessgas wurden gefahren, verschiedene Schweißparameter ausprobiert, bis schließlich die Entscheidung für einen Faserlaser Rofin FL 015 mit 1,5 kW Ausgangsleistung gefallen war.

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„Unser Ziel war die deutliche Reduzierung der Nacharbeiten an der Schweißnaht und das Ergebnis mit dem Laser hat uns hier mehr als überzeugt“, berichtet Manfred Ludwig und weiter: „Auch die vorgegebene Taktzeit von 10 Sekunden pro Schweißung war von Laserseite kein Problem.“ Reinhold Reitz ergänzt: „Das alles lief wirklich sehr reibungslos. Unsere Konstruktion hat parallel zu den Versuchen die Detailkonzepte der neuen Anlage angepasst und dann in die Realisierung weitergegeben. Die anschließende Inbetriebnahme des Lasers durch Rofin verlief sehr angenehm und schnell“, ergänzt Reinhold Reitz.

Seit Ende Juli ist die Anlage inzwischen in die Serienfertigung eingebunden und überzeugt bis in die Geschäftsleitung hinauf mit der Kosten-Nutzen-Analyse. „Wir sind durchweg zufrieden mit unserer neuen Anlage. Und wenn ich mich hier so umschaue, habe ich noch ein paar mehr Ideen, wo uns der Laser gute Dienste erweisen könnte“, sagt Reinhold Reitz lächelnd und blickt sich in der Fertigungshalle um: die nächsten Bauteile sind bereits auf dem Weg ins Hamburger Applikationslabor.

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