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Auch wenn der Umbau in verschiedenen Phasen vonstatten gehen kann, so wird er doch in der Regel in einem Zug als Komplettüberholung vollzogen. „Die Kunden haben meist mehrere Walzenschleifmaschinen in ihren Betrieben“, weiß Stefan Rößler. „Dann kann eine Maschine meist problemlos für einen Umbau zur Verfügung gestellt werden.“ Das sei durchaus von Vorteil, könne doch eine Überholung je nach Aufwand zwischen zwei Wochen und vier Monaten dauern bei einem Einsatz von einem bis zehn Mitarbeitern. Im Optimalfall kommt am Ende des Retrofit-Prozesses eine neue Maschine heraus. Dennoch kann der Kunde im Vergleich zum Neukauf sparen, denn eine Komplettüberholung koste „allerhöchstens zwei Drittel des Neupreises, meist noch weniger“.
Für den Mechanik-Retrofit holt man den Spezialisten
Geht es um die Überholung der Mechanik, dann holen sich die Siegerländer die Schurter Retrofit AG aus der Schweiz ins Boot. „Die haben in Sachen Mechanik viel Erfahrung“, gibt Rößler ohne Umschweife zu. Schurter überholt die Lager und die Hydraulik, schabt die Maschinenbetten, baut Motoren, Getriebe und Spindeln um und sorgt für eine neue Lackierung.
Kleinknecht hat in der jüngeren Vergangenheit bereits mehr als 400 Walzenschleifmaschinen in verschiedensten Steuerungsvarianten und verschiedener Hersteller wie Waldrich, Voith, Naxos, Herkules, Meuselwitz und viele mehr ausgerüstet und bereits mehr als 60 Steuerungen für EDT-Maschinen gebaut. Auch das Tochterunternehmen H. Kleinknecht GmbH & Co. KG in Lohfelden bei Kassel hat diesen Trend erkannt.
H. Kleinknecht Lohfelden bringt Druckgussmaschinen auf Vordermann
„Wir retrofitten hier sehr erfolgreich Aluminium-/Magnesium-Druckgussmaschinen samt Roboteranbindung in der Automobilindustrie“, stellt Harald Tiede, Geschäftsführer der Niederlassung, fest. Dabei verstand man es, so viel neue Technik in die alten Maschinen zu packen, dass neben der Modernisierung vom SPS und Antriebstechnik eine völlig neue Visualisierungsoberfläche entstanden ist. Das hat den Automobilkunden derart überzeugt, dass zukünftig für alle weiteren Retrofits die neue Technik zum Standard erhoben werden soll.
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