Reaktanz
Als Führungskraft Widerstände minimieren

Ein Gastbeitrag von Sabine Prohaska 4 min Lesedauer

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Viele Menschen reagieren sehr sensibel, wenn ihre Autonomie real eingeschränkt wird oder sie dies befürchten. Das sollten Führungskräfte wissen, um beispielsweise unnötige Widerstände gegen Changevorhaben zu vermeiden.

Das sozialpsychologische Phänomen „Reaktanz“ führt dazu, dass Menschen ablehnend reagieren, wenn sie ihre Autonomie bedroht sehen.(Bild:  Song_about_summer - stock.adobe.com)
Das sozialpsychologische Phänomen „Reaktanz“ führt dazu, dass Menschen ablehnend reagieren, wenn sie ihre Autonomie bedroht sehen.
(Bild: Song_about_summer - stock.adobe.com)

„Warum reagiert mein Gegenüber so reserviert oder gar abwehrend negativ?“ Das fragen wir uns oft, wenn wir – beruflich oder privat – im Gespräch mit Menschen ein Anliegen oder Vorhaben artikulieren und diese nicht so zustimmend wie von uns erhofft hierauf reagieren.

Eine häufige Ursache hierfür ist ein psychologisches Phänomen, das die Sozialpsychologie als „Reaktanz“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Reaktion, die bei Menschen ganz unbewusst ausgelöst wird, wenn