Lederer Chinas Bahnindustrie setzt auf Schrauben aus Ennepetal
Auch in wirtschaftlich stürmischen Zeiten ist Qualität aus Deutschland in fernen Ländern gefragt. Dies belegt der jüngste Coup des Ennepetaler Schraubenherstellers und C-Teile-Management-Spezialisten Lederer, dessen Verbindungselemente demnächst durch China rollen.
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Geschäftsführer Dr. Volker Lederer und Key Account-Betreuer Peter Henke unterschrieben Ende Juni in Peking den Liefervertrag für den Fahrgestellbau von 85 hochmodernen Zügen. Somit werden in den nächsten zwei Jahren Verbindungselemente wie Schrauben, Muttern, DIN- und Normteile im Wert von fast 1 Mio. Euro geliefert.
Auch hinsichtlich der logistischen Abwicklung kann Verbindungstechnik-Hersteller Lederer sein Know-how ausspielen: Im Zentrallager Ennepetal werden sämtliche benötigte Artikel zugweise in Container verpackt und von Hamburg aus verschifft. Gleichzeitig sorgt ein parallel aufgebautes Pufferlager vor Ort in China dafür, dass kurzfristige Bedarfsspitzen abgefangen werden und keine Engpässe entstehen. Auch für weitere Ausschreibungen rechnet man sich der Ennepetaler Schraubenhersteller Lederer gute Chancen aus, da man vom chinesischen Kunden bisher schon als sehr guter Lieferant eingestuft wurde.
„Dieser Auftrag bestätigt unsere Entscheidungen zur Unternehmensentwicklung, nämlich die konsequente Ausrichtung auf Produkt-, Qualitäts- und Dienstleistungs-Führerschaft“, freut sich Geschäftsführer Dr. Volker Lederer. „Wenn dies selbst bis nach China gedrungen ist, haben wir alles richtig gemacht. Da kann auch ruhig ein Sack Reis umfallen!“
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