Industrie, Sozialpartner und fünf Bundesländer haben jetzt die Deutsche Aluminium-Allianz gegründet. Lesen Sie hier, was man damit erreichen will.
Guss gelungen! Jüngst wurde nämlich die Deutsche Aluminium-Allianz aus der Taufe gehoben. Was die Gründung zu bedeuten hat, verraten die Beteiligten hier ...
(Bild: Aluniucum)
In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die Gründer der neuen Deutschen Aluminium-Allianz ihr gemeinsames Engagement für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Aluminiumindustrie. Der Allianz gehören die Wirtschaftsministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, des Saarlandes, die Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, die IG Metall und IG BCE sowie der Verband Aluminium Deutschland an. Die Aluminiumindustrie spielt schließlich eine entscheidende Rolle bei der Energiewende und ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wirtschaft, wie es heißt. Mit über 62.000 Beschäftigten und einem Umsatz von über 24 Milliarden Euro im Jahr 2023 ist die Branche auch noch ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Aluminium ist nicht zuletzt ein unverzichtbarer Werkstoff für zahlreiche Branchen, darunter Verkehr, Bauwesen, Verpackung und Elektrotechnik. Ohne Aluminium seien die Klimaziele nicht zu erreichen.
Die vier Ziele der Deutschen Aluminium-Allianz:
1. Klimaneutrale Produktion! Die Industrie wird aktiv an der Entwicklung von Innovationen arbeiten, um die CO2-Emissionen in der Aluminiumproduktion zu reduzieren und eine klimaneutrale Wertschöpfungskette zu etablieren;
2. Wettbewerbsfähigkeit sichern! Die Allianz steht für faire Wettbewerbsbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Aluminiumindustrie zu gewährleisten und Arbeitsplätze zu sichern;
3. Kreislaufwirtschaft! Die Förderung der Kreislaufwirtschaft und die Nutzung von Sekundärrohstoffen stehen im Fokus, um Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung zu verringern;
4. Soziale Verantwortung! Mitbestimmung und Tarifbindung sind wichtige Bestandteile der Branche. Die Partner setzen sich für gute Arbeitsbedingungen und eine zukunftsfähige soziale Sicherung ein.
Das fordert die Deutsche Aluminium-Allianz:
Die Unterzeichner fordern klare Rahmenbedingungen, um die Transformation der Industrie zu einer klimaneutralen Produktion zu unterstützen. Dazu gehören:
Stabile Energieversorgung! Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie;
Forschungsförderung! Denn Investitionen in Forschung und Entwicklung sind notwendig, um innovative Technologien zur Dekarbonisierung der Produktion zu entwickeln;
Faire Wettbewerbsbedingungen! Ein faires Wettbewerbsumfeld auf internationaler Ebene ist außerdem unerlässlich, um „Carbon Leakage“ zu verhindern.
Kommentare der Beteiligten zur Gründung
Mona Neubaur, Wirtschaft- und Klimaschutzministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, kommentierte: „Ich freue mich über die Vereinbarung, um die Aluminiumindustrie in Deutschland schnellstmöglich wettbewerbsfähig und klimaneutral zu machen.“ So sichere man die Rahmenbedingungen für Unternehmen auch in Zukunft. Dabei geht es vor allem um bezahlbare Strompreise, eine sichere und erneuerbare Energieversorgung sowie eine starke Kreislaufwirtschaft.
Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland, dazu: „Aluminium ist nicht nur essenziell für zahlreiche Industrien wie den Verkehr, das Bauwesen und die Elektrotechnik, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Net-Zero-Technologien.“
Als Schlüsselmaterial für die Dekarbonisierung werde Aluminium in großen Mengen benötigt, um die Klimaziele zu erreichen.
Und Jürgen Kerner, der zweite Vorsitzende der IG Metall, unterstrich: „Wir freuen uns, dass sich die Unterzeichner in Sachen Aluminium auf gemeinsame Ziele geeinigt haben.“ Dies hebe noch einmal die besondere Bedeutung der deutschen Aluminiumindustrie hervor. Das IGBCE-Vorstandsmitglied Francesco Grioli merkt an: „Speziell der Fokus auf die Kreislaufwirtschaft ist äußerst wichtig. Der Werkstoff Aluminium ist deshalb ein Schlüsselfaktor für die Energiewende.
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