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Das richtige Erfassungselement hat entscheidenden Einfluss auf die Filterleistung und somit die Effizienz des kompletten Absaug- und Filtersystems. Denn die Höhe des Erfassungsgrades bildet die Grundlage für die nachträglich stattfindende möglichst hochgradige Filtration, was schlussendlich im Wirkungsgrad der Gesamtanlage und daher den Schadstoffresten in der rückgeführten Luft resultiert. Auch der Ort der Erfassung spielt eine wichtige Rolle. Laut einer Faustregel erfordert der doppelte Abstand zwischen Emissionsquelle und dem Erfassungselement die mindestens vierfache Ansaugleistung des Absaugsystems.
Im April 2014 hat der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) den neuen Allgemeinen Staubgrenzwert für granulare biobeständige Stäube der A-Fraktion (lungengängig) auf 1,25 mg/m³ heruntergesetzt. Festgelegt wurde der neue Arbeitsplatzgrenzwert in der TRGS (Technische Regel für Gefahrstoffe) 900 bezogen auf eine mittlere Dichte von 2,5 g/cm³. Die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) der Bundesregierung regelt Emissions- und Immissionsgrenzwerte. Sie gibt unter anderem vor, dass sich der Gesamtstaub, inklusive Feinstaub auf eine maximale Massenkonzentration von 20 mg/m³ belaufen darf. Dies gilt allerdings nicht für gesundheitlich unbedenkliche Stäube und auch nicht für KMR-Stoffe (karzinogen, mutagen, reproduktionstoxisch). Hier liegen die oberen Grenzwerte je nach Klasseneinteilung (I, II oder III) teils weit unter diesem Wert [Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1/dokumente/taluft_stand_200207241.pd].
Wer nicht absaugt und filtert, schadet sich selbst
Absaug- und Filteranlagen haben heute in vielen Unternehmen ihren festen Platz – sei es an Handarbeitsplätzen, in automatisierten oder teilautomatisierten Fertigungen. Arbeits- und Gesundheitsschutz in produzierenden Unternehmen haben demnach in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. Zurecht, denn die Auswirkungen luftgetragener Schadstoffen auf Mitarbeiter, Maschinen, Produkte sind Bestandteil indirekter Aktivitäten, die entscheidenden Einfluss auf die Wertschöpfungskette haben. Die Instandhaltung von Produktionsmitteln und -räumen, die Fehlerfreiheit durch Produktqualität und -funktionalität sowie Arbeitsschutzmaßnahmen generieren teilweise hohe Kosten. Diese zu reduzieren sollte der Anspruch eines jeden Unternehmens sein, das qualitativ hochwertige Güter produziert. Die geeignete Absaug- und Filteranlage hilft dabei.
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