Geht`s aufwärts? Ifo-Institut sieht Licht am Ende des noch düsteren Exporttunnels

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Angesichts des steigenden Drucks chinesischer Waren und sinkender Exporte bei deutschen Produkten, kommt diese Nachricht gerade richtig ...

Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef beim Ifo-Institut in München, kann, was die deutsche Industrie betrifft, von einer leicht gebesserten Stimmung berichten. Doch von einem regelrechten Durchstarten sei man noch weit entfernt ...(Bild:  Ifo-Institut)
Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef beim Ifo-Institut in München, kann, was die deutsche Industrie betrifft, von einer leicht gebesserten Stimmung berichten. Doch von einem regelrechten Durchstarten sei man noch weit entfernt ...
(Bild: Ifo-Institut)

Nach bekanntlich langer Talfahrt scheinen sich in der deutschen Industrie die Zeichen für eine Erholung der Exporte zu verdichten, wie das Münchener Ifo-Institut sagt.

Denn außer dem allgemein etwas optimistischeren Geschäftsausblick für die kommenden Monate sind auch die Hoffnungen der Unternehmen auf ein verbessertes Auslandsgeschäft im Februar gestiegen. Der monatliche Indikator des Instituts zu den Exporterwartungen kletterte nämlich von minus 0,8 Punkten im Januar auf jetzt plus 2,6 Punkte. Ausgenommen bleibt mit der chemischen Industrie allerdings einer der wichtigsten deutschen Industriezweige.

Sogar der Autobranche zieht es die Mundwinkel etwas nach oben

Bessere Aussichten meldeten vor allem Elektronik- und Optikindustrie, obwohl Produkte von diesen aus China verstärkt in den europäischen Markt drängen. Optimistischer ist laut Ifo sogar jetzt die Autoindustrie, die in den vergangenen Jahren in China große Einbußen hinnehmen musste und laut anderer Analysen am ärgsten gelitten hat. „Die Exportwirtschaft startet also mit etwas Rückenwind ins neue Jahr“, kommentiert Ifo-Konjunkturchef Prof. Dr. Timo Wollmershäuser. Doch man dürfe nicht vergessen, dass von einer breit angelegten und dynamischen Erholung noch keine Rede sei. Auch bleibt die Ungewissheit über die Zollpolitik der USA bestehen. Was Chinas-Exportmassen angeht, so könnte die Reise von Bundeskanzler Merz für Entspannung sorgen.

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