Fachkräfte
Deutsche Gründlichkeit kostet Talente: Warum Perfektion scheitert

Ein Gastbeitrag von Roman Remel 4 min Lesedauer

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Deutsche Unternehmen verlieren im internationalen Talentwettbewerb, weil sie an veralteten Recruiting-Prozessen festhalten. Eine Modernisierung ist essenziell, um Top-Führungskräfte zu gewinnen.

Bewerbungsprozesse werden in Deutschland meist sehr gründlich durchgeführt – sind dafür aber auch sehr langwierig.(Bild:  Jürgen Fälchle - stock.adobe.com / KI-generiert)
Bewerbungsprozesse werden in Deutschland meist sehr gründlich durchgeführt – sind dafür aber auch sehr langwierig.
(Bild: Jürgen Fälchle - stock.adobe.com / KI-generiert)

Laut einer aktuellen Umfrage des Beratungskonzerns EY planen 45 Prozent der hiesigen Industriefirmen, neue Standorte im Ausland zu errichten. Dort konkurrieren sie mit lokalen Wettbewerbern und internationalen Marktbegleitern, die ebenfalls expandieren. Im Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte setzen sich solche Unternehmen durch, die Talente durch einen überzeugenden Bewerbungsprozess frühzeitig für sich gewinnen.

Im globalen Rennen um Top-Führungskräfte wandelt sich die berüchtigte „deutsche Gründlichkeit“ zum Stolperstein. Veraltete Vorstellungen vom internationalen Personalmarkt kosten deutsche Industriefirmen wertvolle Zeit und entscheidende Talente.